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dadurch, daß die Pigmente in die feinen Poren derWolle eindringen können, macht die Farbe wenigerhaltbar und giebt ihnen einen matten, staubigen Schein.
tz. 864.
Von dem weinkteinlaurrn Kali oder Wein-stein.
Das weinsteinsaure Kali, oder der Wein-stein ist ein natürliches, säuerliches, vegetabilisches Salz,welches sich mit der Zeit aus dem Weine absondertund an den Wänden der Weinfässer niederschlägt. Seinevorzüglichsten Bestandtheile sind Kali und Wcin-steinsäure in einem vorwaltenden Zustande. Vonrothem Weine wird der rothe Weinstein, vondem blanken oder weißen Weine der weißeWeinstein erhalten, und letzterer wird zu hellen Far-ben angewendet. Aller Weinstein enthält viel Unei-nigkeiten, von welchen er aber befreit werden kann.
tz. 365.
Gereinigter oder kry stattikirter Weinstein.
Wenn der Weinstein gereiniget werden soll,so muß er im Wasser gelöst und dann eingesotten wer-den, wobei alle Unreinigkeiten abgenommen werdenmüssen. Dann wird die Lösung siltrirt, in die Kältegestellt, wo dann Krystalle anschießen. Werden dieseweißen Krystalle fein zerstoßen und ausgesiebt, so er-hält man dadurch den Oremor tsrtari. Die Krystallenennt man Weinfteinkrystall, welcher gewöhnlichzu ganz seinen Farben angewendet wird, wo man fürch-tet, daß die unreinen Theile des rohen Weinsteins dieFarben nüanciren könnten.