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Da der Weinstein schon eine theure Substanzist, so wäre zu wünschen, daß ein Surrogat statt des-selben beim Färben angewendet werden könnte. Es wäredaher zu versuchen, ob nicht die essigsauren Kalien undErden den Weinstein ersetzen könnten. DergleichenVerbindungen wären: die essigsaure Pottasche, die es- ^sigsaure Soda, die essigsaure Kalkerde u. dgl.
tz. 368.
von dem Operment, Naulchgelb oder ^.urumpiKmentum.
Das Operment, Lairum piZmentum, auch gel-ber Arsenik und Rauschgelb genannt, ist eine Mi-schung von weißem Arsenik und Schwefel, imVerhältniß des erstem zu dem letztem wie 9V zu 19.Diese Substanz kommt theils schon gebildet in derNatur vor, theils wird es auch aus den gedachten Be- ,standtheilen durch die Kunst zusammengesetzt. Es be-steht aus leicht mit einem Messer trennbaren Stücken,von einem blätterigen Gefüge, öfters ist es aber auchsehr compact. Seine Farbe ist hellgelb, fällr manch-mal ins Grüne, aber auch ins Rothe. Seine Anwend-barkeit in der Färbekunst ist gewiß, und dient nichtnur zur kalten Küpe und englischen Schnellküpe, son-dern auch in der Waidindigküpe als Desoxydations- Imittet des Jndigs; in der neuem Zeit ist er aber auch -zum Gelbfärben der Wolle und dergleichen Zeuge mitgutem Erfolg angewendet worden.
tz. 369.
vom chromlauren Kali.
Das chromsaureKali ist eine Verbindungder Chromsäure mit kohlenstoffsaurem Kali.Noch besser wird es, wenn man statt des letztem sal°