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petersaures Kali zu seiner Bereitung nimmt. Wenndas chromsaure Kali gereiniget ist, erscheint es ingelben, rautenförmigen Prismen, die sich leicht im Was-ser lösen. Man bedient sich dieses Salzes zur Berei-tung aller unlöslichen chromsauren Salze, von welchendas in der Färbekunst häufig gebrauchte chromsaureBlei und das chromsaure Wismuth die vor-züglichsten sind.
tz. 370.
Das neutrale chromsaure Kali, das einecitronengelbe Farbe hat, kommt in zweierlei Gestaltvor, nämlich 1) in einer Art krystallinischen gelben Pul-vers; 2) in einer Art gelber Krystalle. Das erstereist gewöhnlich besser als das letztere.
h. 371.
Das saure chromsaure Kali kommt gewöhn-lich in Krystallen von feuerrotster Farbe, und eben auch
von verschiedener Qualität in dem Handel vor. «
tz. 372. !
Wenn man eine Lösung des vollkommenen oder >
unvollkommenen chromsauren Kali's mit einer Lösungdes essigsauren Bleies (Bleizucker) in Berührung bringt,so zersetzen sich beide Salze, so daß essigsaures Kali,welches in der Flüssigkeit gelöst bleibt, entsteht undvollkommenes oder unvollkommenes chromsaures Kaligebildet wird, welches, weil es unlöslich ist, sich aus-scheidet.
tz. 373.
Will man nun mit chromsaurem Kali fär-ben, so muß man durchaus vollkommenes chromsau-res Kali anwenden, nämlich solches, das vorher, ent-weder durch Salpeter- oder Essigsäure, von dem Ueber-