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Alle Arten der Schafwolle : ihrer Natur und Beschaffenheit nach, leicht kennen zu lernen und solche zu verarbeiten oder theoretisch-praktische Belehrungen für Tuch-, Zeug- und Strumpf-Fabrikanten, Wolleinkäufer, Wollsortirer, Wollkämmer und deren Gesellen und Lehrlinge : enthaltend: gründliche Kenntnisse von der Natur und Beschaffenheit aller Arten von Schafwolle, deren Verarbeitung zu Garnen, Tuchen und Zeugen... / herausgegeben vom Tuchfabrikanten, Kunst- und Schönfärber Carl Friedrich Scherf
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maaß an Kali, mit dem es verbunden sein kann, be-freit worden ist.

Dritte Abtheilung.

Erklärung der Kunstausdrücke in der Wollenfarberei.tz. 874.

Kunstausdrücke oder technische Kunstwörtersind technische Redensarten und Benennungen, womitdie Künstler und Professionisten entweder besondereVerrichtungen, gewisse Merkmale bei den Operationen,der Materialien, der Fabrikate, oder einen ganzen Zu-sammenhang in dem Geschäftsgang, den Gefäßen undGeräthschaften u. s w. andeuten oder zu benennen su-chen. Darunter giebt es zwar sehr sinnlose Ausdrücke,auch solche aus andern Sprachen entlehnte Wörter undRedensarten von verkrüppelter Art, von welchen mangar keine richtige Ableitung und Rechtschreibung nach-weisen kann. Wir wollen nur einige davon anführen,welche in der Wollenfarberei vorkommen und mitunserm Zweck übereinkommen.

Abklappern oder Abklingeln heißt, wenn eineSubstanz, z. B. der Zndig, vorher im Mörser klargestoßen, hernach in der Reibeschale mit eisernenKugeln oder einem Reiber so lange und zu wieder-holten Malen abgerieben wird, bis Alles aufsFeinste zerrieben ist, so daß sich nichts mehr davonzu Boden setzt. Um dieses zu bewirken, schlägt manmit 2 hölzernen Stückchen auf den Rand des Ab-reibegefäßes, wodurch die gröbern Theile sich ausder Flüssigkeit niederschlagen. Die Flüssigkeit wirdabgegossen und aufgesammelt, das Gröbere wiederabgerieben, jene Behandlung wiederholt und diese