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man aber nicht so mit der Ausspülung zu eilen, alsumgekehrt. Denn da sie mit keinem Eisensalz ge-schwängert ist, so sind auch keine, oder nicht so leichtFlecken zu befürchten.
tz. 887.
Die zu färbende Waare jeder Art darf nicht indie kochende oder zu heiße Flotte gebracht werden,sonst wird sie leicht fleckig. Daher muß das Färbe-bad vorher mit 1—2 Eimer kaltem Wasser abgekühltund umgerührt werden. Dann muß sie von einerPerson geschwind eingedreht und auf der andernSeite des Kessels gut untergedrückt, und so langehin und wieder gelummert werden, bis sie den mei-sten Färbestoff angezogen hat, und dann erst läßtman sie 1—2 Stunden lang, nachdem die Farbe ist,kochen, drückt sie beständig unter die Flotte und lum-mert sie alle Viertelstunden um, damit sie in andereFalten und das Unterste derselben zu oberst kommt.Im entgegengesetzten Fall setzt die angesottene Waaredie in sich enthaltende Säure zu bald an die zu fär-bende Flotte ab, die dadurch gebrochen und zum Fär-ben zu schwach oder ganz untauglich wird. Uebri-gens kann die Waare auch leicht fleckig oder ungleichgefärbt werden.
tz. 388.
Hat man wollene Garne in der Küpe oderim Kessel zu färben, so müssen sie vorher nach derangegebenen Art (tz. 86,) gereiniget, dann strähnweisean Stöcke gehängt, die über die Küpe und Kesselwegreichen, und in das Färbebad hineingethan wer-den, worauf man sie in der Ordnung nach einanderumzieht, wobei sie aber nicht mit den Händen ge-drückt werden dürfen, sonst filzen sie zusammen; undwenn die Garne kochend gefärbt werden müssen, so