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fen auch nach dem Ausspülen nicht zu heiß in dasFarbebad gebracht werden, sonst können leicht Fleckenentstehen, weil der Färbestoff schnell anfärbt, so daßder Anfang der Waare öfters dunkler gefärbt er-scheint, als das Ende derselben (§. 887.).
6) Alle Waaren, die vorher angesotten werden,müssen nach dem Ansott sehr rein gespült werden,wenn glänzende, reine und gleichförmige Farben er-halten werden sollen. Und nach dem Färben müssendie Waaren in sehr Hellem Wasser, welches keine mi-neralischen Substanzen aufgelöst enthält, entweder imFlusse oder in einer Wanne gespült werden.
7) Ueberdieß muß derjenige, der die Couleuren-sarberei betreiben will, nicht nur ein erfahrener, son-dern auch ein sehr geduldiger Mann sein, wenn erseinen Zweck erreichen will.
tz. 394.
Was die Färberei der Wolle betrifft, so istsie die schwerste und diejenige, die am stärksten betrie-ben wird; auch ist sehr viel dabei zu beobachten.
1) Ist sie schwer, weil man keine gefüllte undsatte Farben darauf bringen kann, ohne sie vorheranzusieden, und
2) ist sie schwer, weil man damit nicht umgehenkann, wie mit den Tuchen u. dgl. W-, und weilsie behutsam behandelt werden muß, um sie nicht zuverfilzen;
3) können nicht alle Salze und Beizen ange-wandt werden, die man bei den Garnen und geweb-ten Stoffen anwenden kann, besonders, darf man sienicht mit Kalk und großen Quantitäten Alkaliendunkeln, schauen oder verändern, weil sie leicht stau-big werden und ihre Haltbarkeit verlieren kann;
4) darf sie weder im Ansott, noch im Färbebadstark kochen, denn keins von Beiden ist nöthig, aber
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