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indigoküpe anbetrifft, so ist jede für die Fabrikan.ten, wenn sie keinen gelernten Färber darauf haltenkönnen und das Färbereigeschäft selbst betreiben wol-len, keinesweges zu empfehlen, weil sie mit so man-cherlei Schwierigkeiten verknüpft ist, und weil hierzuso viel praktische Kenntnisse erfordert werden, welchenur durch gründliche Belehrungen, Ueberzeugungenund durch mehrjährige Uebung erlernt werden kann.Außerdem kann sich Niemand einen großen Ruhm undgroße Vortheile verschaffen, und wer es ja wagt, die-ses Werk selbst zu unternehmen, der wird nur Zeit-und Geldverlust, sowie Gemüthsunruhe zum Resultaterhalten; denn die Krankheiten, welchen diese zweiKüpen unterworfen sind, würden gewiß zum öfter»vorkommen und ihnen Schaden verursachen. Indessensind solchen Fabrikanten und Dilettanten höchstensdie Aetzkali - Indigoküpe, die englischeSchnellküpe und die Urin - Indigoküpe zu em-pfehlen. In den beiden erstem kann er nicht nurWolle, sondern auch Garne und wollene Waare,aber in der letztem nur Wolle färben und das sehrhaltbar und schön, doch nicht dunkelblau, sondernhöchstens mittelblau, wenn sie einige Male darin be-handelt wird. Diese blauen Farben verlieren viel we-niger in der Walke als die der Waidindigküpe.
tz. 396.
Von der Anltellung und Führung der Aet;-kali-3ndigküpe.
Um wenigstens ein halbes Stück Tuch von 24—3V Ellen blau färben zu können, muß das Küpen-gefäß mindestens oben 5 Fuß und unten 3 Fuß weitund 6 Fuß tief, und so eingemauert sein, als obenangegeben wird (tz. 378.).
Man füllt die Küpe mit reinem uud weichem