er schön grünlich, braungelb abgezogen werden undbinnen 4 Minuten eine schöne lasurblaue Farbe an-nehmen.
Steht die Küpe süß, d. h. hat sie zu wenigPottasche und Kalk erhalten, so wird sie einen süßli-chen Geruch haben; ist sie aber zu scharf, hat sienämlich des Kalks zu viel erhalten, so wird sie einenscharfen und beißenden Geruch haben. Dieses sindihre einzigen Krankheits-Zustände, in welchen sie mitder Waid- und Waidindigoküpe übereinkommt, aberviel leichter wieder gut zu machen ist.
tz. 398.
Von den Kennzeichen des tül;en und ;u tchar-ken Zuktandes.
Wenn diese Küpe zu süß ist, so erkennt man esdaran: die Lauge hat ein rauches und sprödesGefühl; und wenn sie zu scharf ist, dann fühlt siesich glitscherig oder glatt an. Aber wenn sie auchetwas zu scharf sein sollte, so färbt sie doch gut,schön und fest, was bei der Waidindigoküpe nicht derFall ist, es wäre denn, daß sie ganz und gar üb er-schürft wäre; dann wird sie unter dem Färben trübewerden und einen laugenhasten Geruch haben. Undwenn dieses der Fall wäre, dann giebt man derKüpe eine starke Abkochung, z. B. von 3—4 PfundWeizenkleie und 1—2 Pfd- Krapp, erhitzt und rührtsie, läßt sie in Ruhe, bis sie wieder gut färbt.
tz. 399.
Volle, Garne, Tuche und Zeuge in dieterKüpe ;u körben.
Die Wolle u. dgl., wenn sie in dieser oder auchin einer andern Küpe gefärbt werden soll, muß ganz