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rein gewaschen sein (§. 73 fg.). Alsdann hängt manein an einem eisernen Ring befestigtes Netz (tz. 379.),oder einen großen Korb in die Küpe, wirst mehrerePfunde Wolle hinein, wendet sie behutsam unter ein-ander, und wenn sie recht gefärbt ist, so zieht mandas Netz oder den Korb heraus, läßt sie ablaufen,drückt sie aus und läßt sie vergrunen (tz. 374.), undwenn sie noch nicht dunkel genug ist, so wiederholtman das Färben noch so oft, bis sie recht ist; undauf diese Weise verfährt man mit der ganzen ParthieWolle.
Hat man 1 Stunde darauf gefärbt, so rührtman die Küpe auf, laßt sie 2 Stunden ruhen, unddann kann wieder gefärbt werden. Und wenn dieKüpe gut steht, so kann des Tages 3 bis 4 Malauf diese Art gefärbt werden. Sollte die Küpe aberzu kalt dabei geworden sein, so muß sie dazwischenerwärmt werden, wenn man noch 1 oder 2 Mal dar-auf färben will. Aus Folgendem wird man mehrBelehrung erhalten.
tz. 400.
Sollen Tuche und Zeuge in dieser Küpe ge-färbt werden, so müssen sie rein gewalkt, gewaschenund von der Seife befreit sein, wenn sie schöne, reineund haltbare Farben erhalten sollen. Vorher mußdie Waare in heißem Wasser gut genetzt werden(tz. 374.), und wenn sie verlaufen hat, so wird sieauf eine Trage (h. 374.) getafelt, und diese auf denKüpenbord gestellt.
Vorher aber, ehe man cinblaut, muß die Blumevon der Küpenlauge abgefangen, und dann der Trifftoder Senker (h. 374.) in die Küpe hinein gehängtund auswendig gut befestiget werden. - Nun giebteine Person die Waare nach und nach in die Küpe(h. 374.), und der Blauer auf der entgegengesetzten