Waare keinen solchen Nachtheil verursachen, wie aufder rechten oder guten Seite.
4) Der Blauer muß beim Haken der Waare be-ständig so arbeiten, daß er immer die Leisten zur rech-ten und linken Seite behalte und nicht aus den Au-gen verliere, damit sich die Waare nicht verdrehe unddie gute Seite unten und die schlechte oben zu liegenkomme, welches sonst Verwirrung und ungleich gefärbteWaare erzeugt.
5) Das Ausgehen mit der Waare in der Küpemuß schnell und ohne Aufenthalt vollzogen werden.
6) Beim Aufschlagen der geblauten Waare muß sieso lange auf und ab gezogen werden, bis sie ganzvergrunt hat.
?) Würde man das Tuch, so wie es aus der Küpekommt, liegen lassen, so würden die grünen'Flecke dannein lichtes Blau annehmen, weil sie verdeckt nichtSauerstoff genug einsaugen können.
8) Wenn die Waare hinlänglich angeblaut undgut verlaufen hat, so muß sie im Flusse gut ausge-spült und von den Laugentheilen befreit werden, welchesonst beim Ausreden und Ausfärben der Waare nach-theilig sein würden-
9) Das Küpenlokal muß, so lange die Küpewarm erhalten werden soll, beständig zugehalten werden.
Iv) Auch zu jeder Zeit muß man das Küpenlokalvor andern Menschen verschlossen halten, damit derKüpe kein Schade zugefügt werden kann.
11) Wenn das Blauen beendige! ist, so muß dieKüpe doch alltäglich I bis 2 Mal aufgerührt werden,bis sie kalt geworden ist. Soll aber bald wieder daringefärbt werden, so muß sie beständig warm, dann undwann mit ein wenig Kalk geschärft und alltäglich frühund Abends aufgerührt werden.
12) Wenn die Küpe anfängt ein weniger liebli-ches Blau zu geben, wie früher, sich auch nicht mehrgut über der Arbeit hält und trübe dabei wird, dann