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Blau- oder Gelbholzbrühe zu, so können noch ver-schiedene Couleuren mit röthlichem, bläulichem odergrünlichem Schein daraus gefärbt werden.
tz. 4IS.
Gar»; ächtes Dunkelblau mit «Lrtparurig desIndigo s. »
Auf S2 Pfund Luch, oder auf 24 Pfund gew. Wolle.
Wenn das Wasser im Kessel heiß ist, so wichdas Tuch darin genetzt (h. 374. Netzen.). Alsdannwerden 2 — 3 Pfund eingeweichter Persio (tz. 342.)oder 4—6 Pfund feiner Krapp in den Kessel geschüttet;man läßt Alles L Stunde lang auskochen, gießt I Ei-mer Wasser zu, bringt die Waare hinein und läßt siez Stunde lang darin kochen. Alsdann wird dieWaare herausgenommen, man spült sie im Flusse,läßt sie gut verlaufen, bringt sie dann auf obige Art(tz§. 388. 39!». 4ü» ) in die Küpe und bearbeitet siedarin auf die obige Art so lange und oft, bis sienach dem Muster gefärbt ist. Hierauf wird dieWaare entweder im Flusse gespült oder ausge-walkt.
Die auf diese Art gefärbte Waare kann auchnochmals in dem Persiobade nachgefärbt werden.
tz. 416.
Soll die Waare hellblau oder kornblau ge-färbt werden, so kann sie ebenfalls erst mit Persio(aber nicht mit Krapp) beschlagen werden, doch wen-det man zur Erzeugung des Kornblaus noch einmalso viel Persio an, als zum Hellblau, weil sich erste-res durch einen röthlichen Schein gegen das letzter«auszeichnen muß.