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Nimmt man noch mehr Gelbholz und noch mehrKrapp, aber weniger Jndig, als oben angegeben ist,so wird ein Moos- Grün erzeugt.
tz. 478.
Grün auk Wollblau.
Auf 33 Pfund Luch u. dgl.
Man verfertigt das Tuch aus küpenblauer Wolleund mit weißer Leiste, und macht es fertig bis zumAusfärben. Man macht nun einen Ansott aus 4 Pfd.Alaun und 2^ Pfund Kochsalz, und laßt das Tuchdarin Stunde lang kochen, dann geht man damitaus, verkühlt und spült es. Nun kocht man Lv Pfd.Gelbholz in dem Bade aus, kühlt es ab bis zu hand-heiß und bringt das Tuch wieder hinein, haspelt essehr geschwind hin und her, und zwar so lange, bises schön grün geworden ist; unter der Behandlungmuß das Bad bis zum Sieden kommen, aber korbendarf das Tuch nicht, sonst wird es olivenarkig. DieseTuche erhalten auf diese Art nicht nur das schönsteund haltbarste Grün, sondern auch eine schöne gelbeLeiste, und scheinen ganz wollgrün zu sein.
Das Gelbholz färbt gern auf, wenn man zumAnsott Kochsalz anstatt des Weinsteins nimmt, undgiebt auch eine schönere, zartere Farbe.
tz. 479.
Englilch - Grün, auk 19 Pfund Zeuge.
Dieses Grün gleichet dem ganz dunkeln Eichen-laub, und kann nur auf folgende Art erzeugt werdenG.S82.):
Man kocht L Pfund Gelbholz gehörig aus, löstdarin 2 Pfund Alaun und Pfund Weinstein, gießtnach Belieben Jndigauflösung hinein, kühlt das Bad