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Alle Arten der Schafwolle : ihrer Natur und Beschaffenheit nach, leicht kennen zu lernen und solche zu verarbeiten oder theoretisch-praktische Belehrungen für Tuch-, Zeug- und Strumpf-Fabrikanten, Wolleinkäufer, Wollsortirer, Wollkämmer und deren Gesellen und Lehrlinge : enthaltend: gründliche Kenntnisse von der Natur und Beschaffenheit aller Arten von Schafwolle, deren Verarbeitung zu Garnen, Tuchen und Zeugen... / herausgegeben vom Tuchfabrikanten, Kunst- und Schönfärber Carl Friedrich Scherf
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ab mid bringt die Zeuge hinein, handirt sie gut undläßt sie so lange kochen, bis man die verlangte Farbeerhalten hat. Dann nimmt man sie heraus, verkühltund spült sie.

tz. 480.

Grasgrün, auk 1S pkund Zeuge.

Dazu werden 3 Pfund Gelbholz abgekocht, demBade iz- Pfund Alaun, H Pfund Weinstein und Jn-digauflösung nach Belieben zugesetzt; dann wird dasBad abgekühlt, die Waare hineingedreht und sslange gekocht, bis die Farbe egal ist (tz. 3»2.)> fehltes noch am Indigo, so gießt man solchen zu; zuletztgiebt man dem Bade noch 4—8 Loth Curcumä, läßtsie aufkochen und bearbeitet die Zeuge noch so langedarin, bis die Farbe da ist; dann wird sie herausge-nommen; man verkühlt, spült und pantscht sie.

tz. 481.

Apfel- oder Mai-Grün.

Auf ro Pfund Zeuge.

Es werden 4 Pfund Gelbholz abgekocht, demBade 2 Pfund Alaun, 4 Pfund Weinstein und Jn-digauflösung, bis genug ist, zugesetzt; die richtigeMenge des letztem kann daran erkannt werden,wenn ein Tropfen des Bades auf weißem Papiermaigrün aussieht. Nun dreht man die Zeuge hinein,arbeitet nach tz. 3»2.; fehlt es am Indigo, so setztman mehr zu; es wird viel Gelbholz und zuletztauch noch etwas Curcumä erfordert; geht aus, ver-kühlt, spült und pantscht sie. Ergänzt man dasBad, setzt noch den dritten oder vierten Theil Alaun,Weinstein, Gelbholz und ein wenig Jndig zu, so kön-