86 »
viel Färbestoff zugesetzt wird. Setzt man Persio zu, soerhält man wieder andere Farben.
tz. 520.
Dun Krl-Akchgrau, auk 12 tzllund Cakimir.
Man bereitet einen Kessel mit 14 HandeimernWasser; ist dieses am Kochen, so wirst man ein Säck-chen mit 16 Loth Blauholz und 4 Loth Gallus hin-ein und läßt es 4 Stunde lang auskochen. Dannnimmt man den Sack heraus, löst 10 Loth Weinsteindarin und haspelt die genetzte Waare hinein, bearbei-tet sie bis ans Kochen und läßt sie 4 Stunde langkochen. Nach Verlauf dieser Zeit haspelt man sieheraus, verkühlt sie gut und läßt sie liegen. Unterdieser Zeit werden 1<> Loth Kupferwasser in der Flottegelöst, das Bav wird abgeschäumt und die Waare wiederhinein gehaspelt und so lange gedunkelt, bis sie nachdem Muster ist. Nun wird die Waare herausgenom-men, verkühlt und rein gespült. — Aus diese Art kannman auch das Luch färben, und wenn man die Mengeder Materialien verstärkt oder verringert, so kannman auch dunklere oder hellere graue Farben erzeugen.
tz. 521.
öchieker-6lau, auk 10 pkuns Zeuge.
Wenn das Wasser im Kessel kocht, so löset mandarin 1 Pfund Alaun und 4 Pfund Weinstein, setzt1 Pfund in Wasser eingerührten Persio und etwasJndigauslösung zu, dreht die Waare ein, handirt siegut und laßt sie 2 Stunden lang kochen; ist die Farbeegal und nicht roth oder blau, sondern eine Zwischen-farbe, so nimmt man sie heraus, verkühlt und spültsie. Nun wird ein frischer Kessel mit Wasser bestelltund handheiß gemacht; dann setzt man zu verschiede-