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herausgenommen und in kaltem Wasser gespült wird.Nachdem nun die Farbe ist, können 1 bis 4 LothWaare in diesem Bade abgesotten werden-
3) Das Absieden mit Weinstein muß auf die-selbe Art, mit derselben Menge und in demselbenVerhältniß der Ingredienzien, wie mit Alaun, gesche-hen; indessen muß der Weinstein gut gestoßen undgesiebt werden, damit er sich gänzlich löst.
4) Wenn die Farbe mit Seife abgesotten wer-den soll, so nimmt man auf 1 Pfund Wasser nur4 Loth fein geschnittene Seife; nachdem das Wasserheiß ist, thut man die Seife hinein, rührt das Badum, bis sie sich ganz gelöst hat. Wenn es anfängtzu kochen, so bringt man die Waare nach dem Ver-hältniß, wie oben Nr. 2., hinein und kocht sie ebenso lange, wie eben bemerkt ist.
5) Will man die Farben mit Schwefelsäureoder mit Salzsäure abziehen, so macht man dasWasser im Kessel handheiß und gießt die vorher mitWasser verdünnte Schwefelsäure (tz. 315.) oder dieSalzsäure hinein, bis das Bad einen ganz schwachensäuerlichen Geschmack bekommt. Darin wird die ge-färbte Waare so lange durchgearbeitet, bis man sieht,daß die Farbe abgezogen oder nicht weiter verändertwird. Dann muß die abgezogene Waare sogleich imFlusse gut ausgespült werden.
tz. 53«.
Mit Alaun können naehkolgende Farben autWolle und anderen Zeugen theils verändert
und theils ganz abgezogen werden.
1) Alle unächte Farben, welche aus Rothhöl-zern, Persio, Blauholz, schwefelsaurem Indigo,Schmach Scharte, Wau u. dgl. erzeugt worden sind,