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Alle Arten der Schafwolle : ihrer Natur und Beschaffenheit nach, leicht kennen zu lernen und solche zu verarbeiten oder theoretisch-praktische Belehrungen für Tuch-, Zeug- und Strumpf-Fabrikanten, Wolleinkäufer, Wollsortirer, Wollkämmer und deren Gesellen und Lehrlinge : enthaltend: gründliche Kenntnisse von der Natur und Beschaffenheit aller Arten von Schafwolle, deren Verarbeitung zu Garnen, Tuchen und Zeugen... / herausgegeben vom Tuchfabrikanten, Kunst- und Schönfärber Carl Friedrich Scherf
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Nußbaums, der Erlenrinde, des Schmacks, des San-delholzes u- dgl. erzeugt worden sind, lassen sich indem Weinsteinbade abziehen, wenn man die gefärbteWaare darin kochen läßt.

tz. 533.

Kommen Farben vor, welche sich weder durchAlaun noch Weinstein abziehen lassen, so macht maneinen Absott, der aus beiden Substanzen zusammen-gesetzt ist. Das Gewicht dieser Agentien kann nichtgenau angegeben werden, denn es richtet sich nachder Festigkeit der Farben; ungefähr kann man aufI Pfund Waare 4 — 8 Loth Alaun und 2—4 LothWeinstein anwenden.

Auf gleiche Messe kann man auch den Absottmit Alaun und Schwefelsäure bereiten, wenn erstemnicht genug wirken sollte.

§. 534.

Mit Schwekelläure und Salzsäure lallenlich kolgende Farben abziehen.

Diese Säuren, wenn sie in hinlänglicher Quan-tität angewendet werden, ziehen alle »nächsten Farbengänzlich oder bis auf einen schwachen farbigen Grundab. Aber auf die blauen Farben, welche die Fabro-nisbeize oder den Absott §- 4l9. Nr. 3. zur Basishaben, thun sie ebenfalls wenig Wirkung. Nament-lich lassen sich diese Farben dadurch abziehen: dieEisenfarben, die schiefergrauen, grünlichen und oliven-farbigen, die röthlichen und gilblichen u. dgl. »nächstenFarben.