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sen, aber der Transport derselben übersteigt die zu Ge-bothe stehenden Mittel. Wenn bloß eine Begrenzung desSteinkörpers einer Strasse durch etwas ausgezeichneteSteine wünschenswert!) ist, so werden minder große Steinegenügen, als sie eigentlich zu Bordsteinen verlangt wer-den, wenn man sie nur in gehöriger Menge findet, unddieser Zweck kann erreicht werden, wenn die Steine nichtaugenblicklich nöthig sind, und wenn man zu gehörigerZeit, nämlich nach jeder Ueberschwemmung in den Flüs-sen sammeln laßt. Auch in den Kiesgruben finden sichmanche dergleichen taugliche Steine.
Die Bereitung derselben hat aber auch einige Schwie-rigkeit und verursacht Kosten, die jedoch nicht überwie-gend seyn werden.
Der größte Vortheil, den eine ausgezeichnete Stein-reihe zur Begrenzung des Steinkörpers bei einer Straßegewährt, ist folgender: Sind in einer Straße Geleise ein-gefahren, so wird der Gewohnheit gemäß Kies aufge-worfen und damit die Wölbung hergestellt. Indem die-ser Kies zusammengefahren wird, entsteht viel Koth aufder Straße, und dieser muß abgezogen, auf Haufen ge-bracht und abgefahren werden, wenn man ihn nicht aufeine andere Art verwenden kann. Das Kothabziehen wird nichtgründlich vorgenommen, weil das Fahrbett oder der ei-gentliche Steinkörper keine Grenzen hat, und durch nichtsbezeichnet ist. Auf diese Art wird das Banket nach undnach erhöht und um die Straßenwölbung zu erhalten, wirdauch diese höher. Ist aber eine Straße, oder vielmehrdas Fahrbett derselben durch B.rdsteine bezeichnet, so wirddiese unnöthige Erhöhung der Straße nicht statt finden.Ist ferner eine Straße ohnehin nicht breit genug, so wirdsie durch die Erhöhung des Bankets immer schmäler, unddas ist ein Uebelstand, der nur durch Bordsteine besei-tiget wird. Es ist besser, die Straße mit dem Pickel zubearbeiten, die Geleise einzuhauen und auszufüllen, und