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Die größte Sorgfalt der Wegarbeiter muß dahin ge-richtet stur, das Fahrbett beständig in ursprünglicher Formzu erhalten, und es muß überall Nachhilfe erfolgen, wosie nothwendig wird. Das Einfüllen eingefahrener Gleistmit Steinen und etwas Sand soll stets bei feuchter Wit-terung und nie bei anhaltender Trockne geschehen, vor-züglich wenn zu der Einfullung blos Kies genommenwird.
Die Bankets müssen beständig rein erhalten werden,und ihre Neigung gegen die Graben muß der Wegmacherzu erhalten suchen. Die Böschungen der Gräben dürfenmit Gras bewachsen seyn, aber es darf nicht zu langwerden, noch weniger am Rande des Bankets eine Bürstebilden, damit der Abzug des Wassers nicht gehindertwird. Jede Beschädigung der Böschung muß sogleich aus-gebessert werden.
Bei einer Straße aus harten geschlagenen Bruchsteinenwerden nicht sobald Vertiefungen entstehen, in denen dasWasser zurückgehalten wird. Entstehet aber eine solcheVertiefung, so ist es besser, wenn der Wegarbeiter eineetwas größere Fläche mit dem Pickel aufhaut, die Uneben-heit mit Steinen aus den Vorrathöhaufen ausgleicht undsolche wieder mit Sand bedeckt. Würde er bloß ober-flächlich Steine und Sand hineinwerfen, so entstündeeine Erhöhung von nachtheiligen Folgen.
In Straßen, welche mit Kies beschüttet sind, ent-stehen Geleise, in welchen das Wasser stehen bleibt. Die-ses muß durch Schlitze gegen die Bankets, welche der-Wegmacher mit dem Pickel einreißt, ausgelassen werden,damit solches den Steinkörper nicht erweicht.
Entsteht bei einem anhaltenden Negenwetter Schmutzauf einer Straße, so muß dieser mit einer Krücke abge-zogen, und entweder auf Haufen gebracht, wenn er et-was ausgetrocknet ist, und abgefahren, oder auf das Feldüber den Graben mit der Schaufel geworfen werden-