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1 (1837) Erster Theil, den Strassen- und Pflasterbau, dann den Brückenbau enthaltend / von J.M. Voit
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inen wird, desto besser gelingt, und man weiß ausErfahrung, daß wenn ein 50 Fuß langer Balken in derMitte eine so hohe Unterlegung, allenfalls Zoll, be-kommt, als der Bogen Höhe haben soll, wenn dann der-selbe an beiden Enden durch Schraubengeschirre nieder-gedrückt wird, und diese Operation so langsam vorgenom-men, daß einige Tage Zeit dazu verwendet werden, dieKrümmung mit voller Sicherheit vor sich geht, und keineHolzfasern dadurch zersprengt werden. Das Anziehen derniederdrückenden Schrauben geschieht dabei nicht nur sehrlangsam, sondern es wird auch von Zeit zu Zeit damitausgesetzt-

§. IM-

Von den Bogenhangwerk-Brücken.

Diese Brücken sind reine Hängwerke, und man erreichtMit ihnen die Absicht, wie bei jedem Hangwerke, daß dieFahrbahn der Brücke nicht hoch über dem höchsten Was-serstande des Flusses erhöht werden darf. Mit diesenBrücken kann man Jochweiten von 50 bis 70 Fuß undnoch mehr überspannen, wenn es seyn muß.

Indessen wird man in den meisten Füllen mit einerDurchlaßöffnung von 60 Fuß ausreichen, und daher kanndiese Construction sehr häufig Anwendung finden, zumalda sie auch den wesentlichen Vortheil gewähren, daß siekeine starke Widerlager, sondern nur Auflager nöthigHaben, indem sie keinen Seitenschub ausüben, und auchauf hölzerne Mitteljoche gestellt werden können. Fernerhaben sie auch noch den wesentlichen Vortheil vor man-cher andern Constructions-Art, daß sie nicht außeror-dentlich starkes und auch nicht sehr viel Holzwerk nöthighaben, und wenn sie schadhaft werden, leicht ausgebessertwerden können.

Bei einer solchen Brücke ist die Hauptsache die Con-