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1 (1837) Erster Theil, den Strassen- und Pflasterbau, dann den Brückenbau enthaltend / von J.M. Voit
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309
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Bei a I,it. v und ^ ist die Schwelle, worauf dieacht Bogen, welche die Brücke zu tragen bestimmt sind,versetzt und eingezapft werden. Bei jedem Bogen wirdam Widerlager der Pfosten b errichtet, und auf dieseni kommt abermal eine Schwelle. Alle diese Hölzer werden^ von Eichenholz gemacht.

^ Wenn das MaaS dex Sprengweite von einer Schwelle

der beiden Widerlager zur andern genau gemessen ist, so> werden die Bögen 6 e bei kig. .4 und 6 auf vorbeschrie-bene Art abgebunden und zusammengesetzt. Nun sind sie,wenn die Schwellen an den beiden Widerlagern gut liegen,zum Aufrichten bereit.

^ Sind die Bögen aufgerichtet, so werden sie mit den

Querriegeln verbunden. Im vorliegenden Fall sind dreisolche Querriegel, nämlich bei t g und k». Jeder solcherQuerriegel tritt etwas über die beiden Ortbögen hervor,damit derselbe noch einen Einschnitt 2^ Zoll tief nach deri Äicke des Bogens erhalten kann, um solchen zu fassen.

Bei jedem Bogen wird der Querriegel so weit einge-I schnitten, und auf diese Art werden alle Bögen senkrecht -

^ stehend erhalten. Der oberste Querriegel bei k erhält mit

jedem Balken eine Verkammung. Auf den Querriegel bei8 kommt noch einer, der mit dem Brückenbalken gleich-falls verkämmt wird. Beide Hölzer werden miteinanderverbolzt. Aus den Querriegel bei ll wird erst ein kurzerPfosten i gezapft, und auf diesen der Riegel lc der mitdem Straßenbalken verkämmt wird. Zur weitem Unter-stützung der Brückenbahn wird von dem Widerlagerpfostenb gegen den Tragriegel Ic die Strebe 1 eingelegt, und fer-ner von der Schwelle e aus gegen den Brückenbalken dieStrebe m.

Nun wird der untere Theil der Brücke gerichtet, und esfehlen nur noch die Streben, welche die Brücke gegenSchwanken sichern.

Aus dem hieher gehörigen Grundriß ^ geht hervor,