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1 (1837) Erster Theil, den Strassen- und Pflasterbau, dann den Brückenbau enthaltend / von J.M. Voit
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fertigung eines solchen Kastens und um ihn in das Was-ser bringen zu können ist ein Gerüste erforderlich, das4 blt. D und L im Grund und Aufriß abgebildet ist.

Eingerammte Pfähle »au. s. w. vom Ufer in denFluß laufend sind durch Gurtungen 1>b mit einander ver-bunden, und es liegen auf ihnen die Laufschwellen eey bis 10 Fuß von einander entfernt. Auf diese wird einanderes Gerüste, durch Keile und Unterlagen gestützt, vonsolcher Breite angelegt, als es die des Kastens erfodert,und dieser wird darauf zusammengesetzt.

Will man den Kasten in's Wasser lassen, so lüftetman das obere Gerüste ll >1 mittelst Winden, und nimmtnach und nach die Unterlagen weg, bis der Kasten dieNeigung der Laufschwelle hat. Er wird nun durch Erd-winden und Haspel an Tauen gehalten und nach und nachläßt man ihn in's Wasser gleiten. Um aber die Frictionzu vermeiden, werden die Laufschwellen recht glatt gear-beitet und mit Fett eingeschmiert. Man bringt dann denKasten an Ort und Stelle, wo er versenkt werden soll,und sucht ihn mittelst Tauen oder auf eine andere Artan diesem Orte in solcher Stellung so genau zu erhalten,und zu leiten, daß der Schwellrost des Kastens bei derallmähligen Einsenkung vollkommen genau auf die vorhereingerammten und wagrecht abgeschnittene Pfähle, oderwenn er nicht auf Lerpfählung ruhen soll, dann auf dengeebneter Boden zu liegen kommt. Der Kasten kann auchdurch eingerammelte -Pfähle neben dem Grundwerke zudessen Schwellrost der Boden des Kastens bestimmt ist, ineiner solchen Lage erhalten werden, daß er sich genauauf die Verpfahlung versenkt. Diese Pfähle, zwei bisdrei an jeder Seite des Kastens, gehen über den Wasser-spiegel heraus und können zu ihrer Stabilität auch Sei-tenstreben erhalten.

Ist der Kasten dessen innerer Raum wasserleer erhal-ten wird, an den Ort seiner Bestimmung so gerichtet,