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durch Ilebcrwirkung erklärt.
Sc hen Meilen habe, oder etwa 60,000 F., was gcwifs dasäufserste annehmbare Verhältnifs ist, so würde das Meer-nasser im Stande seyn, Quellen bis nahe in einer Höhev °n 2000 Fufs über dem Meeresspiegel hervorzubringen.
Wir bemerken, dais diese Ansicht wohl vorzugs-weise scheint ersonnen worden zu seyn, um das Aus-sehen von Quellen nahe auf den Gipfeln höherer BergeZ U erklären. Solche Quellen haben an mehreren Ortenschon früh die Aufmerksamkeit der Naturforscher erregt,Weil sie gewöhnlich einen sich sehr gleichbleibendenWassergehalt besitzen, und doch, wie es scheint, keinenWuflufs von llegenwasser aus dem Innern von höheren^unkten erhalten können.'
So sah Kolbe dergleichen sehr berühmt gewordeneQuellen auf dem Gipfel des Tafelberges am Kap in1857 Fuls Höhe; und nahe am äufsersten Gipfel desBrockens entspringt z. B. der oft besprochene He-x euborn in 3400 F. Meereshöhe.
Hier, meinte man, sey die Annahme eines Druckesy on unten herauf unerläfslich, und besonders in Bezuga uf den Brocken hat es nicht an sehr abenteuerlichenVorstellungen von einem inneren Bau des Gebirges ge-fehlt, welcher zur Erreichung dieses Zweckes nothwendig*U seyn schien. Abildgaard sah auf einem der höch-sten Punkte der Insel Moen in etwa 450 F. Meeres-f'öhe bei Högerups Kirche eine starke Quelle hervor-treten, und hielt ebenfalls kein anderes Mittel für dieErklärung von der Art ihrer Entstehung möglich.
Es lassen sich indefs dieser Ansicht dieselben Ein-WÜrfe entgegensetzen, welche wir bereits der Kapillari-täts-Theorie gemacht haben. Denn vorausgesetzt, dafss °lche unterirdische Verbindungen zwischen dem Meereü Ud den Bergen wirklich nachweisbar wären, so verliert^°eh das Meerwasser seinen Salzgehalt durch den Drucklllc ht, und selbst wenn diefs der Fall wäre, so müfstendoch die Zuleitungs-Kanäle längst vom Salzgehalte, den