ächte und alkalische.
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1) Aechte Säuerlinge, bei welchen die Koh-lensäure sehr vorwaltet, und nur in geringer Quantitätandere Bestandteile vorhanden sind, namentlich nur einMinimum von Eisen. Sie haben einen rein säuern Ge-schmack und werden zur Kühlung im Sommer getrun-ken. Oft sind sie selbst empfindlich sauer, doch nieätzend. So z. B. der Säuerling von Karlsbad, .beiWelchem Klaprotli zweifelhaft wurde, ob sein starkerGeschmack allein von der Kohlensäure herrühren könne,so die Wässer von Bilin in Böhmen, der Brodel-drei s in der Eifel etc., welche indefs schon mehr er-dige Bestandteile enthalten und den Uebergang zu denfolgenden machen, unzählige Wässer am südlichen Fufsedes Erzgebirges, der Schiersäuerling bei Königs-Warth in Böhmen, der Säuerling von Pyrmont u. a. m.
2) Alkalische Säuerlinge, bei welchen nächstder Kohlensäure eine bedeutende Quantität alkalischerUnd erdiger Substanzen auftritt, die sich duj-ch einen et-was laugenhaften Geschmack verrathen, bei Abwesenheit(oder bei sehr geringer Quantität) von Eisen. Das Al-kali, dessen Geschmack hier gewöhnlich vorwaltet, istdas kohlensaure Natron, seltener findet sich nochdazu Glaubersalz oder Kochsalz. Zu dieser Klasse ge-hören u. a. die beliebten Wässer von Selters, Fachin-gen, Geilnau, Schwalbach und Ems im Nassaui-schen, W i 1 d u n g e n im Waldeckischen, T e p 1 i t z, S p a a,Hehburg, Karlsbad (worin Glaubersalz vorwaltet),Marienbad oder Kreuzbrunn in Böhmen, ferner Wies-baden, der Salzbrunn bei Pyrmont, Salzbrunn inSchlesien (ausgezeichnet durch Kochsalzgehalt) Baden-Haden etc.
Man pflegt in dieser Klasse gewöhnlich drei Unter-oblheilungen zu unterscheiden, nämlich alkalisch-er-dige, wenn die erdigen Bestandlheile vorwalten, alka-lisch -salinische, wenn die alkalischen Bestandteile'orwaltcu, und muriatiscli-salinischc, wenn Koch-