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Eisensäuerlinge. Salzquellen.
salz vorwaltet, ■wie namentlich bei einigen Salzquellen,Salzuffeln, Rothenfelde in Osnabrück, Saline vouPyrmont etc.
3) Eisen-Säuerlinge oder eigentlich sogenannteStahlwässer. Sie sind dadurch charakterisirt, dafs sie ei-nen bedeutenderen Gehalt an Eisenoxydul nächst der Koh-lensäure besitzen; derselbe ist gleichfalls an Kohlensäuregebunden, und giebt sich insbesondere durch einen ci-genthümlichen zusammenziehenden,, diutenähnlichen Ge-schmack zu erkennen, der sehr auffallend ist.
Da die Kohlensäure dieser Verbindung überdiefssehr leicht an der Luft entweicht, so läfst sie dann dasEisen fahren, und es zeichnen sich daher zugleich allediese Quellen dadurch aus, dafs sie an ihren Austritts-punkten eine bedeutende Quantität von Eisenoxydhy-drat (gelbem Eisenocher) absetzen, und sich an der Luftschnell mit einer dünnen, fettig aussehenden Haut über-ziehen, welche aus derselben Suhstanz besteht, die aucheinen Bodensatz in den Flaschen bildet. Diese Wässersind ungemein häufig in der Natur, und ihrer kräftigenstärkenden Eigenschaften wegen sehr geschätzt. Oben anunter ihnen steht Pyrmont, nächstdem Driburg unddie Mehrzahl der kleineren westphälischen Heilquel-len (Meinberg, Brakei, Hofgeismar u. s. w.), ferner Fran-zensbad bei Eger, Kudowa in Schlesien, Steebenund Alexandersbad im Fichtelgebirge etc.
,i Fast eben so verbreitet und aus leicht zu erratheu- ■den Gründen mehr beachtet, auch wenn ihr Gehalt sehr ;gering ist, sind: - j
II. Die Salzquellen, ausgezeichnet durch ihrenvorwaltenden Gehalt an Kochsalz, verbunden mit denübrigen oben angegebenen Bestandtheilen, welche oftin beträchtlicher Menge darin Vorkommen, und wegenihrer Uebereinstimmung mit den Stoffen, welche dasMeer enthält, ein so hohes Interesse erregen. Sie verra-then sich durch den Geschmack auffallend genug, eben