Salzquellen^ Bitterwässer.
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so auch ohne gekostet zu werden, durch die eigenthüm-lichen Meerstrandskräuter, welche an ihren Austrittspunk-ten zu wachsen pflegen. Gewöhnlich sind sie arm anEisengehalt wie an Kohlensäure.
Die Menge, in welcher das Kochsalz vom Wassera ofgenommen werden kann, ist, wie bei allen auflösli-eben Salzen, beschränkt. Mehr als 26 bis 28 Prozentsind unter den gewöhnlichen Umständen nicht lösbar,Ond eine Salzsoole, welche diesen Gehalt erreicht, wirddaher eine gesättigte genannt. Dampft man sie überdiesen Antheil hinaus ab, so fängt sie an Kochsalz fal-len zu lassen. Dieser gesättigte Zustand indefs kommtin der Natur bei den freiwillig austretenden Salzquellennur selten vor; wir kennen ihn u. a. in Deutschland nurbei den Quellen von Lüneburg und bei den neuerlichin Süddeutschland erbohrten von Jaxtfeld, Dürrheim,Offenau und Wimpfen. Die Quellen von Hallea n der Saale enthalten nahe an 21 Prozent Kochsalz,ond gelten deshalb schon für sehr reich, die von Schö-nebeck bei Magdeburg enthalten nur ll'i Prozent, undWerden doch noch mit Vortheil benutzt; ja man versie-det sogar noch Salzsoolen, welche, wie z. B. auf der Sa-line von Münster am Stein, ohnweit Kreuznach and. Nahe, nur 1| Proz. Kochsalz enthalten, und sich kaumdurch den Geschmack noch als salzhaltig verrathen.
III. Die Bitterwasser schlicfsen sich unmittelbara n die Salzquellen an, und zeichnen sich durch einenv orwaIlenden Gehalt an schwefelsaurer Talkerdea Us, welcher sich auffallend durch den Geschmack zu er-nennen giebt. Sie enthalten näclistdem meist stets etwasOyps und etwas kohlensaure Salze (Kalk und Talkerdc).Chemisch zeichnen sie sich dadurch aus, dafs sie mitSäuren nicht brausen und hineingegossene Kali-Lösungfrühen. Sie sind im Allgemeinen seltene ErscheinungenOnd auch immer nur schwache Lösungen. Am längstenbekannt sind unter ihnen die Quellen von Epsom in