kalte und warme.
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kommt, kräftiger als die heifsen, und um so gesuchter,als sie seltener sind. Zu denkalten Schwefelquel-len gehören vorzugsweise viele Quellen Westphalens,wo unter allen bekannten Gegenden Mineralwässer die-s er Art am häufigsten sind, wie zu Nenndorf, Eils-s en, Bentheim, Koppenbrügge. — In Süddeutsch-land zeichnen sich in dieser Hinsicht die Quellen vonHoll im Würtembergischen und Bo eklet im Würzbur-gischen aus. Viele Quellen, welche in Mooren entsprin-gen, gehören zu dieser Klasse, doch ist ihr Gehalt meistsehr unbedeutend und ihr Daseyn oft nur vorüberge-hend, wie die Quellen von Bramstedt und Oldes-loe in Holstein.
Unter den warmen Schwefelquellen sind die altbe-kannten Quellen von Aachen und Burtscheid am be-rühmtesten, welche nahe an 46° Temperatur haben, fer-ner das Wildbad von Gastein im Salzburgischen, dieQuelle von Baden bei Wien und von NiederbadenUi der Schweiz (Kanton Aargau), ferner die lauwarmenHader von Landeck und Warmbrunn in Schlesien;die Quellen zu Bagileres in den Pyrenäen, welches clion den Römern bekannt waren, und, die von Ba-l 'eges. Das der Quantität nach reichlichste Schwefel-Wasser mögen leicht die kleinen Flüsse von Cuitimbuü ud San Pedro führen, welche am Fufse des neu er-hobenen Vulkanes Jorullo in Mexiko ausbrechen, unddort kleine Wasserfälle bilden.
Diese Klassen von mit fremden Stoffen begabten^V'ässern sind es, welche man ihrer Einwirkung auf denMenschlichen Körper wegen, gewöhnlich mit der Benen-nung Mineralwässer auszuzeichneii pflegt, es giebt indefshoch eine grofse Zahl von solchen mit anderen Stoffenbeladenen, welche dadurch eigcnthümliche Eigenschaftenerlangen; unter diesen wollen wir nuf die bedeutend-en anführen, es sind:
I) Salpeter-Quellen, ausgezeichnet durch ihren