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Inkrustircnclc Quellen.
liung von Reisenden viel besucht, ist die so kalkrciche'varine Schwefelquelle der Solfatara bei Tivoli.
Ilocli ans Wunderbare fast grenzend ist die ver-steinernde Kraft einer Quelle in Peru, von welcherFeuillee*) Nachricht giebt. Dieselbe liegt nicht fernv 'on der durch ihre Quecksilberbergwerke berühmtenStadt Huancavclica, etwa 70 Stunden von Lima,Und ist sehr heifs. Das Wasser derselben setzt bei sei-nem Austreten so viel steinige Masse ab, dafs es fastdas Ansehen hat, als verwandele dasselbe sich ganz inStein; dieser ist fest, gelblichweifs und durchscheinend,ünd wird häufig zum Rauen benutzt. Um sich aber dieMühe des Behauens der Steine zu ersparen, legt manFormen von Quadern an den Austritt der Quelle, undläfst das Wasser hineinlaufen; in kurzer Zeit sind die-selben mit brauchbarer Steinmasse erfüllt; selbst dieBildhauer sollen ihre Werke diesem Wasser als hohleFormen vorlegen, und so ganze Statuen erhalten, wel-che später nur abgeschliffen und polirt zu werden brau-chen. Ein grofser Thcil der Heiligenbilder und derschönsten Gefäfsc in den Kirchen von Lima ist aufdiese eigenlhümliche Weise verfertigt. Es bleibt indefs7 -u wünschen, dafs dieses in seiner Art einzige Beispielv ou neueren Naturforschern wieder untersucht würde.
Nachdem wir nun die Eigcnthiimlichkcilen in derBeschaffenheit des Quellwassers kennen gelernt haben,wird es unstreitig noch von hohem Interesse sejn, dieFrage zu beantworten: Woher diese Eigentüm-lichkeiten des Quellwassers rühren, und wel-ches also die Ursachen von der Entstehungder Mineralwässer seyen.
) Hist, de Irembl. de terre etc. II, 267.
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