mit der Zeit veränderlich.
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Aufs feuchter oder trockener Jahreszeiten zeigt sich bei'Allen nach der Tiefe ihres Ursprungsortes und dem Um-züge ( j es Bezirkes ihrer Zuflüsse.
6) Es ist aber auch durch die neueren Zusaminen-s tellungen von Wurz er, Struve und Bischof erwie-8en , dafs diese Unveränderlichkeit der Mischungsverhält-'"sse keinesweges allen Mineralquellen zukommt, undAafs wir daher auch bei denen, bei welchen sie gegen-wärtig bemerkt worden ist, wohl zu schliefsen berech-nt sind, sie bei wiederholter Untersuchung in längerenZeiträumen nicht immer bestätigt zu linden. Berücksich-l| gt man auch nicht die kleineren Abweichungen, wel-c Ae die oben genannten Chemiker in diesen Wässerngefunden haben, und welche z. B. Berzelius zu derMeinung veranlafsten, dafs das Karlsbader Wasser zu-weilen etwas Kali enthalte, zuweilen wieder nicht, soZeigen sich doch in den Analysen derselben Quellen durchZuverlässige Chemiker zuweilen so grofse ^Abweichungender einfachen Resultate, dafs wir ihren Grund nur in derUnbeständigkeit der Quellen selbst vermuthen können.
So fand Berzclius 1823 in dem Steinbade von^eplitz kaum halb so viel feste Bestandtheile, als Am-°''ozzi 25 Jahre früher gefunden hatte, ohnerachtet derletztere ausdrücklich bemerkt, dafs er den Rückstand vom^dampfen so lange getrocknet habe, bis er keinen Ge-wichtsverlust mehr erlitt, und die liier so nahe liegende^ ra ge ist deshalb von dem Ersteren schon aufgestelltWorden (Ambrozzi fand im Jahre 1797 in 1000 Ge-Wichtstheilen Wasser, 2,137 feste Bestandtheilü, Berze-Gus dagegen in derselben Menge 0,624).
Merkwürdig ist in dieser Beziehung die Wahrneh-mung von Herrinann, welcher eine grofse Zahl wie-Aeihulter genauer Analysen der Salzquellen von Scho-ch eck machte, wonach der Salzgehalt dieser Quellee *Uer fortschreitenden Veränderung unterworfen ist, dasGlaubersalz sich darin fortwährend vermehrt, während
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