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Gelialt der Mineralquellen,
das Kochsalz absolut gleichbleibt. Es wird diefs beson-ders aus einem gröfseren Beispiele deutlich, welches erim Einzelnen nachweist. Das zur Erzeugung von 20,000Last Kochsalz erforderliche Quantum Soole enthielt näm-lich im Jahre 1794 6000 Centner Glaubersalz; währendsich jetzt in derselben Menge etwa 37- bis 38,000 Gtr.Glaubersalz befinden, und diefs Verhältnifs scheint so-gar noch im Zunehmen hegriffen.
Eine ähnliche Veränderlichkeit hat man auch in denBestandteilen der Salzsoole von Halle wahrgenommen;denn im Jahre 1798 kamen in derselben nach GilbertsAnalyse auf 1 Theil salzsaure Magnesia 7 Theile salz-saurer Kalk, im Jahre 1823 dagegen nach Meifs-ner auf 2 Theile der ersteren nur 1 Theil des letzte-ren, und da dieser letztere Gehalt successive darin ab-genojnmen hat, so ist cs wahrscheinlich, dafs er in we-nigen Jahren vielleicht völlig daraus verschwinden werde.
Nicht minder ist Aehnliches auch von Mineralquel-len bekannt geworden. So fand Klaproth 1806 indem Mineralwasser von Riepoldsau kohlensaures .Na-tron und kohlensaure Magnesia, Salzer aberfand 18Hkeines von beiden darin.
Westrumb erhielt zu verschiedenen Zeiten beiUntersuchung des Wassers von Pyrmont 1788, in Be-ziehung auf einzelne Bestandteile (besonders auf dasGlaubersalz) bei Anwendung derselben Analysir-Methodcganz verschiedene Resultate, und 1823 fand Brandesdarin kohlensaures Natron als vorherrschenden Bestand-teil, während Westrumb keine Spur davon angiebt,und doch, wie Bischof ausdrücklich bemerkt, seineVersuche so angestellt hat, dafs sich die Anwesenheitdesselben hätte zeigen müssen, wenn es damals im Was-ser wirklich vorhanden gewesen wäre.
Struve bemerkt, dafs ihm fast jede Untersuchung!welche er mit dem Wasser des Kreuzbrunnens von Ma-rienbad anstellte, andere Resultate gegeben habe, u»‘I
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