ob die Erde merkbar aushöblcnd.
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a Hein seit dem Jahre 1347 oder seit 490 Jahren, wo man^iese Quellen kennt, einen ansehnlichen hohlen Raumerzeugt haben, geschweige denn im Laufe einiger Jahrtau-sende, in welchen sie, wie wir aus geognostischen Grün-den vermuthen dürfen, fortwährend unter gleichen Ver-hältnissen dem Innern der Erde entströmt sind. Ange-"ommen indefs, was für den hier gemachten Einwurfder günstigste Fall ist, die Masse fester Bestandtheile,Welche die Karlsbader Quellen führen, liege an einemeinzelnen Punkte beisammen gelagert, und ihre Auflö-sung erzeuge einen zusammenhängenden hohlen Raum,so findet v. Hoff*), dafs ihr Inhalt für 500 Jahre deineines Würfels von 410 pariser Fufs Seite gleich seyn"iirde. Ein solcher Würfel aber würde, im Thale vonKarlsbad aufgcstellt, noch lange nicht die Höhe der das-selbe gegenwärtig einschliefsendcn Thalwände erreichen,Und in Beziehung auf die Grundfläche so klein seyn,dafs erst 14 solcher Würfel den Flächenraum bedeck-en, welchen gegenwärtig die Stadt Karlsbad einnimmt.Eine solche Masse aber würde hinreichen, die Karlsba-der Quellen während 7000 Jahren mit ihren Bestand-teilen zu versorgen, und dennoch würde eine Höhlev on diesem Umfange, tief liegend, wie der Heerd allerMeilsen Quellen, nur als eine sehr unbedeutende Blaseoder Aushöhlung erscheinen, deren Daseyn weder ohneBeispiel ist, noch überhaupt unsere Ansicht aufzuhebengeeignet wäre.
Struvc, welcher ähnliche Resultate gefunden hat,tgt noch die Betrachtung hinzu, dafs ein Salzlager vonden bekannten Dimensionen des Lagers von Wieliczca,dessen ganze Ausdehnung indefs nach der Tiefe bis jetztOoch nicht einmal bekannt ist, hinreichen würde, umQuellen, wie die Karlsbader, auf einen Zeitraum von*'4,086 Jahren mit einem gleichen Gehalte von festen
*) Geognostische Bemerkungen über Karlsbad S. 96 und 97.