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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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auch Boden-Temperatur.

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Beobachtung der Temperatur der Quellen das erreichen,was man sonst nur durch eine weitläuftige Berechnungeiner an einzelnen Orten nur selten angestellten vieljäh-rigen Beobachtungsreihe zu erhalten im Stande war, undes kam sehr viel darauf an, die Zuverlässigkeit diesesneuen Hülfsmittels zur Bestimmung der klimatischenVerhältnisse der Länder einer genauen Prüfung zu un-terwerfen.

Deshalb wurden von diesen beiden Naturforscherndie Quellen - Temperaturen auf ihren zahlreichenReisen vielfältig beobachtet, und nächst den einzelnenBeobachtungen, welche Andere an ihren Wohnorten an-stellten, schlofs sich denselben der schwedische Botani-ker G. Wahlenbcrg an, dessen Untersuchungen dieKlimatologie von Europa insbesondere so bedeutendeFortschritte verdankt. Während wir durch A. v. Hum-boldt *) die Temperatur der Quellen in den Aequato-rialgegenden kennen lernten, hatten sie Wahlenbergund L. v. Buch in der Polarzone und in den gemäfsig-ten Klimaten von Europa ausgemittelt, und als Resultataus diesen und den vereinzelten Bemühungen Andererdürfen wir gegenwärtig etwa Folgendes betrachten.

Es fand sich in der Temperatur der Quellen einerGegend im Allgemeinen, besonders bei denen, welchenicht zu nahe unter der Oberfläche entspringen, einemerkwürdige Uebereinstimmung der Gleichförmigkeit indem Gange derselben.

Wahlenberg **) hatte durch mehrjährige Be-obachtungen, die jeden Monat wenigstens einmal wie-derholt wurden, die Temperaturen der Quellen in derGegend von Upsala bestimmt, und die gröfsesten Ab-weichungen vom Mittel hatten das ganze Jahr hindurchbei den zuverlässigeren noch nicht 1° R. (bei dreien nur

*) Gilb. Ann. XXIV, S. 46.

«») Ebend. XLI, S. 113.