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verschieden von mittlerer Lufttemperatur. 525
17,3°, also die Differenz beider 2,9° R. Er hat fernergezeigt, dafs es auf Jamaika und im Innern von Congo,ja selbst noch im südlichen Europa, in Italien ebenso sey.
In den Gegenden der kalten und in den nördlichenTheilen der gemäfsigten Zone dagegen, fand man allge-mein ein umgekehrtes Verhältnifs: hier ist die Tempera-tur der Quellen und mit ihr die des Bodens immer hö-her als die der Luft, und je näher den Polen desto be-trächtlicher erscheint dieser Unterschied.
Schon L. v. Buch hatte bemerkt, dafs in den Ge-genden über den Polarkreis hinaus die mittlere Tempe-ratur der Atmosphäre unter dem Gefrierpunkte liegt, undsollten dieser also die Temperaturen der Quellen ent-sprechen, so miifsten diese das ganze Jahr hindurch ge-froren erscheinen, und könnten nicht austreten. Diefsaber ist nicht der Fall; er sah bei Hammerfest unter73|° nördl. Br. einen Bach, welcher den ganzen Win-ter hindurch nicht zufriert, aus welchem daher die Be-wohner fortdauernd frisches Wasser schöpfen, und selbstauf Mager-Oe, der nördlichsten unter den Inseln Eu-ropa’s, friert es nach seinen Zeugnissen in gut verschlos-senen Kellern niemals, ja er zeigt an Beispielen, dafsim Winter dort unter der Schneedecke das Gras fort-wächst und von den Normännern wie im Sommer be-nutzt wird.
Wahlenberg *) fand diefs nach genauen Beob-achtungen bestätigt. Von Enontekis in Lappland er-hielt er 3- bis 5 jährige Beobachtungen der Atmosphä-ren-Temperatur, aus welchen sich die mittlere Tempera-tur dieses Ortes (in 6S.j° Br.) zu —2,28° R. ergiebt,und doch fand sich die Temperatur der Quellen dort zu-f- 1,36° R., also ein Unterschied von 3,64° R. Er theiltferner eine grofsc Reihe von Quellen-Temperaturen aus
*) Flora Lappon. Introd. XLIII.
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