Unterer Lauf der Flüsse.
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Sec, die obere Glieder des unentwickelten Stromgebie-tes der Newa sind, viele Seen in Schweden, unterwelchen wir vorzugsweise den Wen ersee nennen, demdie Götha-EIv einen Ausweg durch die Stromschnellenbei Trollhätta bereitet.
Was indefs noch mehr oder minder unentwickeltin dem Streben des Wassers nach Ausgleichung in demmittleren Laufe der Ströme Vorkommen mag, das ist völ-lig verschwunden in der letzten ihrer Entwickelungsstu-fen, in ihrem unteren Lauf.
Der untere Lauf der Ströme, in w elchem die Herr-schaft des Meeres beginnt, unterscheidet sich von dereben behandelten Mittelstufe durch eine noch mehr ver-ringerte Neigung der Flufsbetten, der nur noch sehr we-nig fehlt, um zur Gleichförmigkeit des Meeresspiegels zugelangen. Während im mittleren Lauf der Ströme nochUferränder vorhanden sind, die in einiger Entfernungdas Gebiet beschränken, auf welchem der Strom nachWillkühr seine Balm bildet (seine Windungen gräbt u.s. w.), finden wir dagegen hier, im ganzen Gebiete desunteren Laufes, eine ununterbrochene Ebene ohne be-gleitende Uferränder. Das Ganze ein Werk des Stro-mes ist noch fortwährend ein Schauplatz seiner Verän-derungen, und indem hier die Individualität des Stromesverloren geht, hört er auf, ein einfaches Rinnsal, dentiefsten Punkt der ihm früher von der Natur angewiese-nen Furche, zu bilden; er gabelt und verästelt sich man-nigfach, und wenn er sich selbst überlassen ist, gehenununterbrochen Aenderungen in der Zahl seiner Zweigeund in ihrem gegenseitigen Verhältnis (Länge und Breitederselben, Gröi’se der Wassermassc in ihnen) vor. Diefsist das allgemeine Bild eines Stromes in diesem Zustande,der vollkommenste Gegensatz gegen den Zustand seinesBeginnens in der ersten Entwickelungsstufe.
Wie gering der Fall der Flüsse verliältnifsmäfsig inihrem unteren Laufe sey, geht schon aus den wenigen