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Physikalische Geographie : Vorlesungen gehalten an der Universität zu Berlin in den Jahren 1834 und 1835 / von Friedrich Hoffmann
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Beschaffenheit desselben.

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dem Einflufs der Schwere entzieht, der sie senkrecht zuBoden treibt.

Diese Stoffe sind sowohl in ihrer iiufseren Gestalt,als in ihrer inneren Zusammensetzung sehr verschiedenerNatur, und die meisten derselben gehüreu dem Mineral-reich. Sind sie Brocken von Gebirgsarten, deren Be-schaffenheit noch deutlich unterscheidbar und noch so we-nig zerkleinert, dafs ihr Durchmesser bedeutend erscheint,so nennt man sie Geschiebe oder Rollkiesel, ihreAnhäufung Geröll oder Schotter; sind sie dagegenkleiner, so nennt man ihre Anhäufung Grand oderKies, noch kleiner erscheinen sie als Sand, und amfeinsten zerkleinert, besonders mit organischen Substan-zen, mit verfaulten vegetabilischen und animalischen Kör-pern gemengt, werden sie Schlamm, oder in den Mün-dungen der Flüsse, wenn sie mit Meerwasser gemischteine eigenthümliche Beschaffenheit aunclnnen, von wel-cher der fruchtbare Boden aller Niederungen am Meere(Marschgegenden) Zeugnifs giebt, Schlick genannt.

In der Art wie diese Körper nach der angedeute-ten Verschiedenheit sich in dem Wasser der Flüsse ver-theilt linden, und wie sie den Boden zusammensetzen,welchen die Flüsse durchfurchen, zeigt sich bei allen einemehr noch unstreitig dem Geologen als dem Physikerwichtige Gleichförmigkeit.

So lange der Strom sich noch als wilder Gebirgs-bach zeigt, kann er, durch die Gewalt seines Sturzes unddurch die Beschaffenheit seiner Uferränder unterstützt,am mächtigsten auf die Zertrümmerung seiner begleiten-den Gebirgsarten wirken. Gewaltige Stücke' derselbenlosreifsend, rollt er, durch den jähen Abhang des Bodensbegünstigt, mit sich fort, und nackt über Felsen geht seinLauf, bis endlich seine Kräfte sich mindern. Dann ister genüthigt, die gröbsten seiner Bruchstücke fallen zulassen, und häuft nur auf dem Boden, und zuerst wohl

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