Allgemeine Einleitung.
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Schon die gemeine Erfahrung lehrt uns, daß die Atmo-sphäre gewissen, theils regelmäßigen, theils unregelmäßigen Ver-edelungen unterworfen ist; doch vermögen wir erst genauereKenntniß derselben durch Beobachtung der gedachten Instru-mente, namentlich des Thermo-, Baro - und Hygrometers, zufangen. Außerdem ist sie noch der Schauplatz mannichfaltigerErscheinungen, welche wir nach der Betrachtung der hauptsach-"chsten Wirterungserscheinungen anführen werden. Den Inbe-griff aller dieser Vorgänge, von denen wir so oft Zeuge sind,'rhrt uns dieWitterungskunde oder Meteorologie kennen.
Wärme der Luft.
. Die vielfachen Beobachtungen, welche man in den ver-schiedensten Gegenden der Erde über die Witterung angestellthaben dargethan, daß die meisten Veränderungen sich auf.Me einzige Ursache zurückführen lassen, nämlich die Wärme;s? sie erscheint sogar schon dem gemeinen Manne als das wich-sWe Element. Um aber ihre Erscheinungen zu verstehen, müs-wir erst die Frage beantworten: Woher rührt die WärmeLuft? Die tägliche Erfahrung giebt uns schon die Antwortdarauf: Die Sonne ist die Ursache derselben, denn wir sehene jedem Tage, daß, je höher die Sonne steigt, um so wär-mer wird es; und wenn die Sonne sich wieder zum UntergängeM'gt, so nimmt auch die Wärme ab; eben so ist bekannt, daßan den kurzen Wintertagen, wo die Sonne nie hoch amMurmel steht, weit kälter ist als im Sommer bei größerer HöheSonne und längeren Tagen. Wie nun eine Fläche um soenigox hell erscheint, je schiefer die Lichtstrahlen eines leuch-.ßden Körpers darauf fallen, so ist auch die Wärmewelchen>!s von der Sonne empfangen, um so geringer, je kleiner derWirket ist, unter welchem die Strahlen der Sonne zu uns>. Minen, und um so größer, je mehr die Sonne sich der senk-chten Stellung nähert. Wenn ferner die Wärme, welche ein, M'per Veränderungen erleidet, so geschieht dies auf
Gefache Weise: Entweder leitet er die Wärme, welche er anteo stelle von einem andern ihn berührenden Körper erhal-sy ' von Theilchen zu Theitchen fort, und dann ist er ein umNasserer Wärmeleiter, je schneller dies geschieht; so leiten"talle besser, als Steine, diese besser als Holz oder Pelzwerk; —d r.er empfängt Warme von einem andern Körper dadurch,.Hm dieser Wärmestrahlen zusendet, von denen er einenDa M sich aufnimmt (absorbirt), einen andern aber zurückwirft,sss . "un jeder Körper mehr oder weniger Wärme besitzt, soer auch stets nach allen Richtungen hin Wärme aus,