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Allgemeine Einleitung.
Nun ist bekanntlich die Veränderlichkeit des Windes so greifdaß sie sprichwörtlich geworden; wenn also in einem Jahre Mliehe Winde, in einem andern dagegen nördliche häufiger ve»kommen, so müssen solche Jahre eine verschiedene mittlere Wär»'zeigen; dasselbe gilt von den Jahreszeiten oder Monaten, u",am Auffallendsten sind die Verschiedenheiten in den kältere''Monaten, denn in der wärmeren Jahreszeit weicht die Ternff'ratur nördlicher und südlicher Gegenden weit weniger von e>''.'ander ab, als im Winter. Eben so bekannt ist der Einstsder Bewölkung: im Sommer ist es an trüben Tagen kühltals an heitern, weil die Wolken die Sonnenstrahlen auffandund somit die Erwärmung der Erdoberfläche schwächen;Winter dagegen ist es grade bei trübem Wetter wärmer,bei heiterm Himmel, weil dann die von der Erde ausgestnEWärme von der unteren Seite der Wolken aufgefangen Mzurückgeworfen wird / während das Entweichen der Warme l'heiterem Wetter nicht gehindert ist. Dieser Einfluß der Fermtigkeit wird noch erhöht, wenn aus den höheren LuftschiERegen auf die Erde herabfällt, wie Jedermann aus der K» fnach Gewittern bekannt ist; denn der Regen bringt die K»'von oben mit herab, und da nun das Wasser wieder verd»^stet, wobei dem Boden Wärme entzogen wird, so steigertdadurch die Abkühlung nur um so mehr. Wir werden we>^,hin sehen, wie bedeutend dieser Einfluß auf die Temperatur -der dei6e.n Hone ist. Z>ie tTrinnernnn nn den Keltern und
der heißen Zone ist. Die Erinnerung an den heitern undßen Sommer des Jahres 1834, an den trüben und nm^
Sommer 1816, den gelinden, trüben Winter 1833 auf 1den kalten, heitern -Winter von 1837 auf 1838 lehrt derM^genug, wie sehr eine verschiedene Feuchtigkeit der Luft amWärme in verschiedenen Jahren einwirken kann.
Wenn wir einen Parallelkreis der gemäßigten Zone, er -den von 55", ringsum die Erde verfolgen, so sehen wir ,,^5er theils über Meeresflächen, theils über festes Land la^«Untersuchen wir hier nun die Wärme des Wassers undBodens im Laufe eines Jahres, so zeigt sich, daß dasin der warmen Jahreszeit kühler, in der kalten Jahreszeitwärmer ist, als das Land. Dies kommt daher, daß diessWärmemenge, wie bereits (S. 86 ) erwähnt worden, festeweit mehr als Wasser erwärmt. Da nun westliche Wind? ^Weitem am Häufigsten in dieser Gegend wehen, so werden ,,,Westküsten des festen Landes im Sommer vorn östlich gellöm,,Meere kühlere Luft, im Winter dagegen wärmere empff'^jf,als von der Seite der großen Massen des Festlandes; unedie Erwärmung im Winter größer, als die Abkühlung immer, wie es wirklich statt findet, so wird die mittlere -rreswärme der Westküsten größer sein als irn J"^
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