Allgemeine Einleitung.
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Feuchtigkeit der Luft. Niederschlüge.
tj. Der Wasserdampf bildet mit der Luft eine völlig durchsich-,h^-' plastische Flüssigkeit; sobald sich aber Wasserdampf nie->uink ^ so trübt llch die Atmosphäre und wird mehr oderkoni undurchsichtig. Auf der Erde giebt es nirgends voll-" trockne Luft, sondern überall finden wir bald viel,wenig Wasserdampf, und von diesem Gehalt nebst deri, swe hängt die Vegetation, das Gedeihen vieler Thieredg^' w. vorzugsweise ab. Wenn aber die Menge des Wasser-nde der Lust, wie wir bereits beim Hygrometer gedachtsie ^ ^?n der Wärme der Luft abhängt, so ergiebt sich, daß-b biese vom Aequator gegen die Pole hin abnehmen muß.strich leuchtet ein, daß, da das Wasser an seiner Oberflächew lange verdunstet, bis die Luft darüber gesättigt ist, aufNinMeeren die relative Feuchtigkeit in allen Breitenstrich sein wird; auf dem Lande dagegen, wo wenigerstäche ist, wird die Lust selten und nur an einzelnen^»n. ^ feucht sein, daß sie kein Wasser mehr aufnehmen
h^. i daher ist die Feuchtigkeit hier in gleicher Breite über-i»r c! geringer, als auf dem Meere oder an den Küsten, und^ ^unern der großen Continente ist die Lust deßhalb am<»>sshusten. Die Beobachtungen, welche man erst neuerlich
fe^ Hdgrometer in verschiedenen Gegenden angestellt hat, zeigenmit steigender Wärme im Lause des Jahres dieriti^smengc zunimmt und mit abnehmender Temperatur ge-
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si,, Daher enthält die Luft in den wärmsten Mona
w>h Tageszeiten am Meisten, in den kältesten Monatenes ^^geszeitcn am Wenigsten Wasserdampf. Umgekehrt ist»der ' der relativen Feuchtigkeit. Je wärmer die Luft im Jahrediey Tage wird, desto mehr Dampf kann sie noch aufnch-weiter entfernt ist sie folglich von ihrem Sättigungs-lliietzx,.s. ^ud dieses Ergebniß ist von hoher Bedeutung für dieDampfes, da diese nur bei gesättigter Lust>vix spa können. Die Aenderungen des Dampfes haben also^heb/ ^r Wärme eine jährliche und eine tägliche Periode. —»ttiß "wir uns vom Boden des Lustmeercs in die Höhe, so^qe » abnehmender Dichtigkeit der Lust auch die Dampf-°Esten geringer werden als unten; dagegen scheinen dieo Achten nicht trockner zu sein, als die unteren, wieÄey sehnlich angenommen hat. Ferner haben die Winde,He x auffallenden Einfluß auf die Luftfeuchtigkeit. Süd-bche^i ^de, welche aus wärmeren Gegenden kommen und wcst-^tz ^ "de, welche uns Meeresluft zuführen, enthalten bei unsEitern Danrpf, als die kalten nördlichen und die aus dem^ Uvrd,,-^ Landes kommenden östlichen Winde; dagegen bringenlchcn Winde uns meistcntheils Luft, welche mehr mit