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Allgemeine Einleitung.
Feuchtigkeit gesättigt ist oder eine größere relative berichtigestbesitzt, als bei südlichen Winden, und der Ostwind ist imgemeinen am Trockensten, wozu schon die bekannte Erfahrt»^,daß bei Ostwind der Boden und feuchte Gegenstände., wie E'sche, weit schneller trocken werden, als bei andern Wi»d<^einen Beleg liefert.
Wie jede Erwärmung feuchter Lust dieselbe trockner waststd. h. mehr vom Sättigungspunkte entfernt, so führt eine ^kühlung derselben sie ihrer Sättigung zu, und ist diese einlsttreten, die Abkühlung aber fortdauernd, so kann sich der Danssnicht mehr unsichtbar darin erhalten, sondern es tritt ein Ästheraus und dies nennen wir Niederschlag, von dem ^mehrere Arten unterscheiden-, nämlich: - ,
1/ Thau und Reif. Wenn sich der Boden amerwärmt und dabei Wasser verdunstet, so steigen die Dämst-in die Höhe. Nach Sonnenuntergang- strahlt der Boden ^windstillen und vorzugsweise bei heitern Nachten seine Wär>staus, er wird kälter als die Lust darüber, und da diese sich nst'auch abkühlt, so wird sie immer feuchter; endlich schlägt istam Boden, wenn die Sättigung erreicht ist, Dampf niedstähnlich wie -an kalten Wintertagcn unsere Fenster beschlagststund je mehr sich niederschlagt, desto größer werden die Tropssstder Thau, welchen wir an den Spitzen der Pflanzen sehst»Diese Bildung dauert nun die ganze Nacht hindurch und *um so stärker, je feuchter die Lust ist, also besonders reichlich st,den Küsten, an Seen rc. In sehr trocknen Gegenden, wie stWüsten, fehlt er gänzlich, weil die Luft allzutrocken ist undihren Sättigungspunkt nicht erreicht. Bei trübem Hingstwird die starke Abkühlung des Bodens durch die Wolken vst,hindert (s. oben S. W), und wir können dies am Besten dar»zeigen, daß ein Zelt im Freien ähnlich wirkt, denn darrullthaut es nicht, wenn auch daneben noch so starker ThauJe rauher die Oberfläche des Bodens ist, um so mehr st^ ,er Wärme aus; daher fällt mehr Thau auf Pflanzen, als ^festem Boden; auch ist die Ausstrahlung von den Körpern st,hängig , denn Metalle bethauen fast gar nicht, Glas schon stststund am Meisten gezupfte Wolle, mit der auch der Englajst,Wells seine schönen Versuche über die Entstehung diesesganz räthsclhaften Phänomens anstellte. In manchen warst,Ländern ersetzt der Thau der Erde und den Pflanzen selbst staRegen reichlich, so in Aegypten, in Aleppo u. a. — Rennichts Anderes, als gefrorner Thau; er entsteht, wenn bere-den bis unter den Gefrierpunkt des Wassers erkaltet, und ,.verschiedene Ausstrahlungsvermögen der Körper, wie z. B- ,-N .und Stein, stellt sich hier in dem weißen Ueberzuge des einwährend der Andere frei bleibt, noch auffallender als beim Tb