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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

Boden aufsteigende Lust, der sogenannte aufsteigende Luf^ström (ccmrant ascvinlant) nicht mit Dampf gesättigte L»sin die Höhe führt oder wenn die unteren Luftschichten überhaEtrockncr sind. Dies können wir oft an Sommerabenden bcol'M'ten, wo die herabsinkenden Wolken sich ganz auflösen und eine"'wolkenreichen Tage eine ganz heitere Nacht folgt. Daher sch^'ßen wir auch aus dem Steigen des Nebels auf einen trübesaus dem Fallen auf einen heitern Tag. Wie aber kommt ^denn, daß wir auch so häufig, selbst Tage lang, an hoh^'Bergen unbewegliche Wolken erblicken? Hier ist eine Täusch"^im Spiel. Was wir für unveränderlich halten, ist es wirküssnicht. Steigen wir an solchen Bergen hinauf, so sehen wj"daß jene Wolke ein Nebel ist, der an uns vorüberzieht, istaber, weil dieselben Bedingungen fortwirken, stets wieder vstNeuem bildet. Treibt der Wind den Nebel fort, so lös't er Min der wärmern und trocknern Luft über der Ebene oft vöststwieder auf; diese behält heitern Himmel, während am Gebietdie Wolkenbildung unablässig von Neuem vor sich geht- ^Trotz des unendlichen Wechsels der Gestalt lassen sich dieken doch nach gewissen Hauptformen classisiciren. Diese ssstnach des Engländers Howard treffender Bezeichnung: a) §Cirrus (die Federwolke), aus langen feinen Streifen e'stehend, welche manchmal wie ein Pferdefchweif aussehen;kommt nur in großen Höhen vor und besteht aus feinen Sch"^theilchen und nicht aus Nebelbläschcn. Er erscheint, wenn obstsüdliche Winde herrschen und deutet daher gewöhnlich auf Äst.derung des Wetters, ü) Der Cumulus (die Haufenwolke?er bildet glänzende, halbkugelförmige Wolken und ist im Soststmcr bei uns sehr häufig, indem dann am Tage der aufst^gende Strom warmer Luft in der Höhe einen Niederschlagwirkt, der beim Sinken der Wolken sich oft wieder ausio!)indem sie in wärmere Luftschichten unten kommen. c)Stratus (die Schichtwolke), ein schmaler horizontaler st,bclstreifen, der am Abend erscheint.^ Die Uebcrgängeä) der Cirrocumulus (die fcdrige Haufenwolke),sogenannten Schäfchen, eine Menge kleiner Cumuli, dieReihen geordnet sind; sie sind ein Anzeichen warmer Witterst stindem sie wenig feuchten Südwinden in der Höhe ihren Ursp.stst,verdanken. «) Der Cirrostratus (die fedrige SchfA,,wölke), eine dichtere Fcderwolke, welche durch Herabru,^

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südlicher Winde aus dem Cirrus gebildet wird; sie venst^

digt daher Regen, f) DerCumulost r äst u s (die get h ü

Haufenwolke), ein großgewordener Cumulus, der st"Mitte dunkel, an den Rändern aber noch blendend hell istihen wir , darüber Federwolken, so ist auf baldigen Rege" ssrechnen. §) Der Nimbus kdie Regenwolke), welche

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