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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

haben. Rückt aber die Sonne vom Aequator nach den Wen^kreisen, so wird der aufsteigende Luststrom da am Lebhaftesteswo sie im Zenith steht und nun bilden sich hier WolkenNiederschlage; geht die Sonne wieder zurück nach dem Aeg^'tor und dann weiter auf die andere Hemisphäre hinüber, .verschwindet allmälig jener Luftstrom und der Passat herrs«wieder regelmäßig. So wechselt also überall in der heißen b»ne, wo Passatwind und schwach oder gar nicht bewegte Lstswechseln, eine Zeit der Trockenheit und der Niedersclst^ge; diese, die Regenzeit oder häufig derWinter derpen genannt, fällt in die Zeit, wenn die Sonne am Höchst,^steht, also in den Sommer; die trockene Zeit dagegen tN,im Winter der gemäßigten Zone, nämlich beim niedrigsten Sthlstder Sonne ein. Nördlich vom Äquator erscheint im Winssam dunkelblauen Himmelsgewölbe kein Wölkchen; die Lusttrocken, die Blätter der Pflanzen sind verdorrt; später, wt>stdie Sonne über dem Aequator steht, nimmt die Atmosphäre e^milchweißes Ansehen an, die Sterne funkeln lebhaft, die Bäh»'belauben sich wieder; bald darauf treten häufige Windsti^'ein, gewaltige Wolkenmassen thürmen sich am südlichen Himststauf und endlich beginnen heftige, von Stürmen und ElektricMbegleitete Niederschlüge (Gewitter), welche täglich in denmeren Stunden wiederkehren; doch sind die Nächte meist hell^j' Dabei ist die Luft so feucht, daß alle Gegenstände von Fe"Aligkeit durchdrungen sind. Salz und Zucker zerfließen, Mühstrosten. Allmälig werden, wenn die Sonne zur südlichenkugel zurückkehrt, diese Niederschlüge seltener, bis dann aufrere Monate die trockne Zeit wiederkehrt. Mehr nach der Grestäder heißen Zone hin weht jedoch der Passat das ganze Jahrdurch ziemlich gleichförmig; bis dahin rücken nämlich die WindsM,,nicht und daher finden wir eine Gegend, wo sehr selten Regefällt. Somit zerfällt der wärmste Gürtel der Erde oder der, ''stdie Passate herrschen, in Bezug auf den Regen in 5 Zo»e^

1) die schmale Zone der Calmen, nahe dem Aequator, wo steganze Jahr hindurch Windstille herrscht und Regen

2) die daran stoßenden beiden Zonen, wo der Passat mit §stillen wechselt oder wo trockne und nasse Zeit sich in ^ „Jahr theilen, und 3) die den Wendekreisen zunächst liegend.beiden Zonen, wo der Passat und die trockn eZcit das ga,n°,Jahr einnimmt. Da die Sonne den verschiedenen Breitekreisen der heißen Zone zu verschiedenen Zeiten im Zenith st,scheint, so folgt daraus, daß Anfang und Ende jener bewAbschnitte, in die das Jahr in dem größten Theil dieser ? ^zerfällt, danach verschieden sein werden; näher den Wendet ^

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