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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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N4

Allgemeine Einleitung.

die Mitterungsvcrhältnisse höherer Breiten ebenfalls in so^-Weise geregelt sind, so scheint die Frage begründet, wie komm) ^denn, daß wir von unregelmäßigen Bcränderungen Echen? Allerdings stellen sich jene Regeln, sobald wir einevon Jahren Beobachtungen anstellen, mit völliger Siehest^heraus; in den einzelnen Jahren kommen jedoch oft betracht^Abweichungen vor. Erinnern wir uns , daß es die Windewelche die Niederschlage bedingen, daß aber Luftströmungleicht von ihrem Wege ahgelenkt werden; so wird es auch ^klärlich, wie in manchen Jahren große Trockenheit, in aiss^wieder große Nasse, gewöhnlich nur in einzelnen Jahrcszeiss"!herrschend werden kann, je nachdem trockne oder feuchtedas Uebergewicbt haben. Davon hangt wieder Bewölkung Ähiervon theilweise die Temperatur ab, und so ist es begreifin welchem Zusammenhange diese Erscheinungen mit ringen^',lichen kalten oder warmen Zeiten stehen. Unregelmäßig hE.sie nur deßhalb, weil wir selten im Stande sind, die nu^ !kenden Ursachen im -Boraus zu bestimmen.

Wir haben nun noch die Quantität des Regens undZahl der Regentage in verschiedenen Gegenden zu betrcE'^Im Allgemeinen nimmt die Regenmenge vom Aequatorden Polen hin ab, und ebenso erhält das Innere eines 6^,nents weniger Regen, als seine Misten unter derselben Sre>Das Umgekehrte gilt von der Zahl der Tage, an welchengen fällt. Temperatur und Mecresnähe zeigen sich demnachschieden als die wichtigsten Ursachen für diese Regel. Die gr">Menge, die bisher in einem Jahre gemessen ist, siel zu A,,habuleskwuh in Ostindien (18*> n. Br.), nämlich 28'^,par. Zoll; die größte Quantität, die man auf der E>'d^einem Monate gesammelt, nämlich 123 Zoll, beobachtetezu Caycnne. Während eines Tages stürzten hier 10'/» 4,,>

herab, oder halb soviel als zu Berlin im ganzen Jahre

Allgemeinen beträgt der jährliche Niederschlag in derZone 60—120 Zoll, in Süd-Europa 30—-15", im milch'',kEuropa 20 — 30, im Norden sogar nur 15 Zoll. Aber Q»große Regenmenge in der heißen Zone stürzt in ein paar Ah?naten herab, wahrend in Petersburg (17 Zoll) fast dasJahr Regen oder Schnee fällt; und dies beweist schon,wieviel stärker dort die Regen sind, als in höherenEch'strDoch kommen auch bei uns ausnahmsweise ungewöhnlichRegengüsse (Platzregen) vor, namentlich bei Gewittern,che man im gemeinen Leben auch, wiewohl sehr uncigch'""olken brücke nennt; gewöhnliche Folgen derselben6 ein AuStrcten per Gewässer und vielen Schaden venuiack^

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Ucberjchwemmungen. — Während es in England an

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