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Allgemeine Einleitung.
sind die unregelmäßigen Schwankungen, von denen wir ,vr>- .sprechen werden, so beträchtlich, daß man gewöhnlich den St"'wochenlang zu gewissen Stunden auszeichnen muß, uM ^Mittel für diese Zeiten zu entdecken, daß auch hier eineRegelmäßigkeit herrscht; nur sind hier die Schwankungenkleiner. Dann ergiebt sich,^ daß, wenn man von Stund" (Stunde die Höhe des Quecksilbers im Barometer aufzftch^',in allen Gegenden, welche nicht sehr fern vom Meere lieg"/!dasselbe Morgens um 9 oder 10 Uhr einen höchsten Stand
dann bis Nachmittags um 4 Uhr sinkt, von da an
steigt, um Abends um 10 Uhr sein zweites Maximum Z"
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reichen, und daß es nun wieder die Nacht hindurch sinkt
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es Morgens um 4 Uhr ein zweites Minimum erreicht, v 0 !ies wieder zu seinem Maximum Vormittags zurückkehrt. ^den Jahreszeiten verändern sich diese Stunden (die W"" §stunden) um-ein Geringes. Mit der Entfernung vom A""l, ^tor nach den Polen hin nimmt der Unterschied zwischen dem vÄsten und niedrigsten Stande, die taglicheSchwankungOscillation, welche dort über 1 Linie beträgt, so seh" j-ldaß er in Rom nicht ^ und in Petersburg kaum noch 'Zin-nie beträgt; je höher wir uns in die Luft erheben, umsog^,«ger wird diese Schwankung. Tief im Innern der Contw"^zeigt sich dagegen nur ein Maximum früh Morgens undMinimum Nachmittags, und dies lehrt schon, daß hierbeidie Anziehung von Sonne und Mond wirksam sein kön" äwie auch daraus hervorgeht, daß Ebbe und Fluth (s. uN^,nicht täglich zu denselben Stunden wiederkehren. Auchchen wir nicht mehr an ein Ein- und Ausathmen von Lustden Erdkörper zu denken; diese ganze, höchst merkwürdig" ^scheinung erklärt sich auf eine sehr einfache Weise. D'ftmtrockne Luft ipit steigender Wärme im Laufe des Tagesdehnt wird, so nimmt ihr Druck, ähnlich wie oben in d""^'liehen Periode, ab; die Elasticität des Wasserdampfes wächl"^gegen von der kältesten zur wärmsten Tageszeit (s. oben S-und so wird überall, wo das Meer nahe oder wo der Bodengenug ist, der Wasserdampf mehr oder weniger ersetzen,die trockne Luft an Druck verloren. Wäre Ersatz undstets gleich, so müßte das Barometer unverrückt stehen bl"'^so aber zeigt sich, daß der Wasserdampf in feuchterenin der Nähe des Meeres Morgens und Abends um 10 Uh" x,isim Uebermaaße den Verlust deckt und daß so S MaM^./lstehen, während früh Morgens und Nachmittags um 4 UY^ /Minima eintreten, wobei der aufsteigende Strom dLuft Nachmittags wohl auch mit eine Rolle spielt. ^ ^Feuchtigkeit hingegen gering ist, wie fern vom Meere,neu sich nicht so viel Dämpfe durch Verdunstung """""
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