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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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148 Allgemeine Einleitung.

den Aequator bleibt sich nicht gleich, sondern ist im Abliefbegriffen; also vermindert sich die Breite der heißen Zone., ^ ^erfolgt ebenfalls sehr langsam, denn in 100 Jahren beträgt ^nur "/» Minuten, und dann geschieht dies auch nur innen) ,sehr enger Grenzen, zwischen denen die Neigung sich än^«indem die Schiefe der Ekliptik nie unter 21" und nie überbetragen kann; um diese Grenzwerthe zu erreichen, verfließe^,doch viele Jahrtausende. Also auch hieraus läßt sich zwar ,Sicherheit auf eine einstige Aenderung des Klimas schüt"^aber eben so sicher behaupten, daß dieselbe gering sein undmälig'vor sich gehen muß, mithin erst in Zeiträumen,weiter als die historischen Erinnerungen reichen, irgend nnwwerden kann.

So geht denn wiederum selbst aus diesen Verhält^ ,,hervor, daß die Temperatur an der Erdoberfläche weniges!im Laufe von Jahrhunderten oder weniger Jahrtausendekeiner erheblichen Veränderung unterworfen ist. Ist abes^r

Ansicht richtig, daß der Magnetismus der Erde im ...Zusammenhange mit der Wärmevertheilung an ihrer Oberstssteht, — wir haben darauf namentlich bei den Kältepolen ^merksam gemacht; — so kann man nicht umhin, auch d>^ ^riodischen Veränderungen des Magnetismus, welche uns ^Magnetnadel in kurzen Zeiträumen anzeigt, einer Aend^^Zin der Wärme der Erde zuzuschreiben; und während alst.^,Thermometer seit 80 Jahren wenigstens für Beständigkeit sp^! j,ideutet die Nadel in demselben Zeitraum auf Veränderung^..,,,der Wärme der Erde, vielleicht aber sehr geringe! Windaß die Wege, welche man eingeschlagen hat, um eine so " ^aus wichtige und das ganze Menschengeschlecht so lebhE^rührende Frage zu beantworten, zu ganz entgegengesetzten^,sultaten geführt haben, und daß mithin die Entscheidung.^über der Zukunft überlassen bleiben muß. — Läßt sich cFgegenwärtig nicht mehr in Abrede stellen, daß nicht nur^Faus dem Meeresboden emporsteigen oder unter dengel versinken, sondern daß selbst Gebirge und größerefesten Landes sich langsam über den Meeresspiegel erheben ^einsinken; daß das unterirdische Feuer nicht zu allen Zeiten be-stärk auf einzelne Erdstrecken einwirkt; daß die Meeresstr^sgen selbst Veränderungen unterworfen scheinen u. s. w.: i"sen wir gestehen, daß solche Gebiete der Erde anauch Veränderungen der Wärme erleiden und dann wiederihnen benachbarten rückwirken können, wie gering auchVeränderungen in Zeiträumen von wenigen Jahrhundertemögen.

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