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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Wasser ist kein elementarer oder einfacher Körper, wie>»i>y ^ige geglaubt, sondern im völlig reinen Zustande, wieburch Destillation (durch Verdampfen und AbkühlenchMAstpfes, bis er wieder tropfbar flüssig wird,) erhält, eineilir s-Ae Verbindung von zwei einfachen Körpern, die uns, jederl>eh S, nur im luftförmigen Zustande bekannt sind, , nämlich°^Uerstoff und Wasserstoff (s. oben S. 78). Es bestehtRaumtheil Sauerstoffgas und zwei Raumtheilen Was-^ svl^' wovon man sich leicht überzeugen kann, wenn mansi» -les Gemenge beider Gase durch einen elektrischen Fun-"tei > fundet, wodurch man Wasser erhält. Es kommt in allenMy^^Mszuständen-auf der Erde vor: fest als Eis odertropfbar und dampfförmig, wie wir es schon beiMss.^°fphäre kennen gelernt haben. Da Eis sich bei 0" in.bea «^wandelt und dies bei 80" 1i. siedet, so hat man diesefl Punkte zur Verfertigung der Thermometer benutzt; daß

"'>-1 ^ ; Aenderung der Äggregatsform viel Wärme verloren' ^ fgff unden wird), ist bereits erwähnt worden. WährendE <Ee Körper sich, wenn sie ihren Aggregatszustand nicht^ steigender Wärme in bestimmtem Verhältniß aus-Ze ö.eigt, sich beim tropfbaren Wasser eine sehr merkwür-

Asid "n Haushalt der Natur höchst wichtige Ausnahme.

!^dek -?llch Wasser, welches eben aus schmelzendem Eise ent-cz e-'^d also noch die Temperatur 0" hat, erwärmt, sya !»Nd ^ zusammen, nimmt bei 3>/^-R. den kleinsten Staun:

ms °but sich von nun. an erst wie andere Körper mit stei-sM^^mrnie aus; oder wie man sich gewöhnlich ausdrückt:

seine größte Dichtigkeit bei 3'/^ ». Kühlt sichm-' an Gefäß Wasser, welches z. B. eine Wärme von 9"> di^.'^er Oberfläche ab, so wird die oberste Schicht kälter,Ab hj? ^ und sinkt deßhalb auf den Boden des Gefäßes, mäh-Fhe g.-"atcren, wärmeren, mithin leichteren Schichten in diesitzen nun geht die Abkühlung und das Sinken undkste Schichten in derselben Art weiter fort, bis die

el die Temperatur von 3'/-" erreicht; sinkt diese

a 1° bleibt sie hier ruhen, weil sie dichter ist als die-ei, s,Achsen, und wenn diese sich nun weiter abkühlen^ sokAter .'Ais Gefrieren durch die Ausdehnung immer>i>i^chun-A^' also stets oben bleiben. Darauf beruht diedA Flsissx baß auch größere Wassermaffen, wie unsre Seenbicht ^n der Oberfläche gefrieren und unten am Bo-^ d«nu. Kaltwerden, daß die ganze Masse zu Eis erstar-Eine andere Eigenschaft des Wassers ist die, daß