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Allgemeine Einleitung.
gehörigen Widerstand zu leisten, müssen nämttch Schiffe auf^
See bis zu einer gewissen Tiefe einsinken; ist die Ladung ^so schwer, um dies zu bewirken, so muß ein Schiff nochlast (eine Last von Sand und Steinen) einnehmen. —vom Salzgehalt das specifische Gewicht abhqngig, — je salM,das Wasser, desto schwerer ist es, — so hat man den SmsVhalt verschiedener Meere gewöhnlich durch Wägung eines gApgroßen Volumens von Wasser ermittelt. In den großenmeeren ist der Salzgehalt nicht beträchtlich verschieden: in ',Mitte der heißen Zone ist er etwas geringer als an den (A).zen, am Geringsten in hohen Breiten. Das atlantische 87 ,,ist etwas salzhaltiger als die Südsee, und die Meere der ne ,liehen Halbkugel sollen auch etwas weniger Salz als die. Vsüdlichen enthalten. Ob das Wasser in der Tiefe salzre'^als an der Oberfläche ist , ist noch nicht entschieden. Auchsen sich durch mancherlei Umstände Aenderungen im SalzgrV,der Oberfläche zeigen: starke Verdunstung macht dassalzhaltiger, anhaltender starker Regen, Schmelzen von gr^.
Eismassen, wodurch immer süßes Wasser entsteht, wie die ^ !der Mündungen großer Ströme vermindern den Salzgehalt; !kommt es auch, daß derselbe gewöhnlich in eingeschlossenen V,neren Meeren am Schwächsten ist. Während in den gEsiWeltmeeren der Salzgehalt zwischen 3 —4'/z Procent schwel(d. h. in 1V0 Pfunden Wasser sind 3 — -ir/- Pfund Salz, ^in 1 Pfunde Wasser 1 — 1*/« Loth Salz enthalten), finden, >in der Ostsee nur IV« Procent (oder »/« Loth im Pfu"V,>Das Seewasser ist wegen der Menge von organischen Wrp ^der Fäulniß unterworfen, die einen unerträglichen Gesta^ stzeugt, besonders bei Windstillen und in heißen Gegenden,.^-daß manche Küsten kaum bewohnbar sind. — Die Ung^^barkeit des Seewassers nöthigt alle Schiffe, die denfahren, sich mit bedeutenden Vorräthen von trinkbarem (ssHWasser zu versehen, welches man am Besten in hölzernenwendig verkohlten Fässern gegen Fäulniß verwahrt. Tr^F
entsteht auf langen Seereisen, besonders wenn Schiffe E' sti-gen werden und nicht eine Küste erreichen können,sches Wasser einzunehmen pflegen, oft ein schrecklicherMangel und man kann daher auf der offenbaren See vor Vumkommen. Schon längst hat man auf ein leichtessonnen, das Seewasser trinkbar zu machen; durch Dem"oder Gefrieren wird dasselbe zwar genießbar; indeß ist "aus leicht begreiflichen Gründen, auf Schiffen nicht imw ^'wendbar oder doch nicht zureichend. -— An vielennutzt man das Seewasser, um Salz daraus zu bereiten-es nämlich an der Luft steht, so verdunstet ein Theil,sers und das übrige wird zunehmend salzhaltiger, bis * >