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Allgemeine Einleitung.
von verschiedenem Gehalt, d. h. die aufgelösten Substa^
sind von verschiedener Natur oder sie enthalten eine größere
geringere Menge von demselben Körper, und die fremden Bestes,theile desselben hat uns die chemische Analyse (Zersetzung) nachg^.,sen. Die wichtigsten Stoffe, welche darin vorkommen, sind:lensaure, theils frei, theils in Verbindung mit Basen (oderOpss,>S. 153 Anm.), Schwefelwasserstoffsäure, Schwefelsaure ^Salzsäure, letztere zwei gewöhnlich in Verbindungen; fernerden Alkalien das Natron; unter den Erden vorzugsweise -st",,,erde, Bittererde, Thonerde und in heißen Quellen aucherde; unter den Metalloxyden besonders (wie die vorigenals Salzverbindungen) die des Eisens und Kupfers. NachE-Eigenschaften, welche von den Hauptbestandtheilen abhäEtheilt man die Mineralwässer ein in:
u) Salzquellen, welche vorwaltend gemeines Salz ^Kochsalz enthalten; dieses Salzwasser selbst wird diegenannt. Um das Salz daraus zu gewinnen, wird die Sostzwelche selten vollkommen gesättigt ist, (d. h. so vielerenthält, daß sie keins mehr aufnehmen kann,) in große, flachenen gebracht, worin sie erwärmt oder gesotten wird, biso"^die Verdunstung das Wasser abgetrieben ist und das Sa/sdem Boden der Pfanne zurückbleibt. Der Ort, wo hiesseschieht, heißt das Salzwerk oder die Saline. Nich^stSoole aber ist so reich, daß sie unmittelbar, wie sie ausQuelle kommt, könnte mit Vortheil versvtten werden: maN ^dient sich daher des Gradire ns, um ohne große Kostest^überflüssige Wasser aus der Soole fortzuschaffen. ZuEnde errichtet man große, mehrere hundert Fuß lange,
40 Fuß hohe und etwa SO Fuß dicke Wände von disist Eeinander gelegten Dornen- und Reiserbündeln, durchman die Soole durchrieseln läßt; das sind die Gradir-H^-se r. Durch diese Operation verdunstet nicht allein ein bede"der Theil des Wassers, sondern es werden auch viele sss'^Substanzen, vorzüglich Gyps, welche die Soole verunrew.Kund nur in großen Mengen Wasser löslich sind, abg^ss-den, wobei sie die Dornen mit einer talkartigen Rinde ",,,kziehen. Die so gereinigte und bedeutend verstärkte Sooss k"'^nun erst in die Siedcpfannen. Deutschland zeichnet sichseine zahlreichen und reichhaltigen Salzquellen aus.dig ist noch, daß man in vielen Salzquellen einenErde seltenen, einfachen Stoff, das Jod, gefunden, „istnur in geringer Menge, weil derselbe auch" im Steinsa^im Meerwasser angetroffen wird. ^
b) Die Bitterwasser, mit einem vorwaltendenvon Bittersalz (schwefelsaurer Bittererde); sie sind weit