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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

. . . ^In den Pyrenäen ist eine Stelle, wo am Berge Marbel ^

12 Gießbäche von einem Felsen-Amphitheater von mehr1000^ Höhe herabstürzen; in den Alpen ist der 925^ "^,Staubfall im Lauterbrunner Thal am Berühmtesten; auch ^Nicsengebirge finden sich einige kleine Katarakten. — Manchkommt ein Fluß in seinem Laufe an eine Stelle, wo sich ^leneingänge oder Löcher und Schlünde in der Erde befinde»'stürzt da hinab und kommt am andern Ausgange wieder zu>»tt,,if,schein; so die Guadiana, die Perte du Rhone unterhalbund mehrere Flüsse in Istrien und Klein-Asien. Manche verl»,,sich dabei ganz in's Jnnere'der Erde und so entstehen manche.lerirdisschen Flüsse. — Wo ähnliche Hemmnisse wie bel,^,Wasserfallen, nur in kleinerem Maaßstabe, den Lauf der Strebesonders an der Grenze ihres oberen oder mittleren Laufes fe-rnen, oder wo felsige Ufer eng zusammentreten und nurschmalen Raum für den Strom lassen, da entstehen Strs^schnellen oder Strudel und Wirbel; die berühmtesteder Art befindet sich im Connecticut-Flusse (Nord-Anrer»,auch die Donau hat gefährliche Strudel unterhalb der E»Mündung.

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Was endlich die Beschaffenheit des Flußwassers betrifstssk,ist bereits angeführt, daß es weniger fremde Bestandthss^uals die Quellen enthält; doch giebt es einige Bäche und e ^Flüsse, welche vorzugsweise aus Salzquellen entstehen oders Äsalzhaltigen Boden fließen und daher sich durch salzigesauszeichnen. Dahingegen enthalten'alle Flüsse, nach dein ^,iihrer Geschwindigkeit, der Beschaffenheit des Bodens anUrsprünge und in ihrem Bette, mehr oder weniger mech^^fortgerissene erdige Theile des Bodens. Im obern Lauftwir, daß sie selbst größere Stücke der Gebirgsgesteinezen, die man Geschiebe oder Gerölle, wegen ihrer. ^ii,lichen, durch Reibung abgeschliffenen Form, nennt; rverss^wo das Gefäll abnimmt, heißen die nicht so großen

Grand oder Kies; später werden sie immer kleiner,

Sand und endlich Schlamm oder an den Flußmünd^/Schlick. Darum ist-denn das Ansehen der Ränder einesbcttes in verschiedenen Theilen des Laufes ganz verschiede»jene fortgerissenen Substanzen setzen sich hier, wo die ss' /am Boden die Geschwindigkeit des Wassers vermindernDaß dadurch im Bette und besonders an der Mündungnigfache Veränderungen im Laufe der Zeit hervorgebracht^den müssen, ist von selbst einleuchtend. Manche Flusses ,im Sande auch Goldtheilchen mit, zuweilen soviel, baddas Gold daraus gewinnt, z. B. in Siebenbürgen.