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Allgemeine Einleitung.
stehung und Bildung der Erdoberfläche in ihrem jetzigenstände zu enträthseln uns bemühen. Sie lehrt uns, daß,der Mensch und die Geschöpfe der Jetztwelt die Erde bew^ten, große Umwälzungen in der Natur statt gefundenund daß die Erde ehemals in langen Zeiträumen ganz aN^fErscheinungen in ihrer Gestalt und in den lebenden Wese"/^ihr gezeigt haben muß, als gegenwärtig. Die RindeErde, denn mehr kennen wir von ihr nicht, ist vorzugs^eaus solchen Gebirgsarten zusammengesetzt, welche viel KEAund Kalk enthalten. Ein Theil derselben an der Oberstsist erdig und trägt deutlich das Gepräge, daß er schichten^und ursprünglich horizontal vom Wasser abgesetzt worden und^j»den Trümmern früher gebildeter Gebirgsarten entstanden ist- ^gen wir in größere Tiefe, so finden wir geschichtete Fels^iwelche wie jene aus dem Wasser abgesetzt, aber fest sind),zeigen die Schichten meistentheils Störungen, wie zickzackst^kBiegungen, Windungen, Verschiebungen, manchmal soga*^Aufrichtung, indem die Schichten senkrecht stehen. Solch?änderungen können nur durch gewaltsam wirkende Kräfte ^Erde herbeigeführt worden sein. Endlich gelangen wir z".M§birgsmassen, welche keine Schichtung und meist krystaÜil^iffAnsetzn haben. Man glaubte daher, daß die obersten jLdam Jüngsten, die untersten am Aeltesten seien, und untttr ^daher alle Gesteine in: 1) Urge birg Zarten, wiePorphyr u. a.; 2) Uebergangsgesteine, welche denunmittelbar aufgelagert sind; darüber liegen 3) die secu,/ren oder Flötzgesteine, die sich gleichfalls in Schichten AMten; z. B. die Kreide. 4) In den Vertiefungen der ^der vorigen Gruppe treffen wir die Schichten der tcrt? ^,,Gesteine an, und endlich lagern 5) obenauf noch versch^,!^
zum Theil lose Gesteine, welche man a u f- oder a ng e sch w e> ^ '
nennt. Schon hieraus ergiebt sich, daß Perioden indüng der Erdrinde eingetreten sein müssen, welchedaß sich jene verschiedenen Gebirgsarten nach einanderund daß sich mannigfaltige Formen organischer Wesen, ^Ueberreste wir in vielen Schichten antreffen, entwickeln A cheUm aber von den Bildungen und Veränderungen an des^il,oberfläche in früheren Zeiten eine bessere Einsicht zuwollen wir zuvor auf diejenigen
Veränderungen der Erdoberfläche
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einen Blick werfen, welche sich noch heutiges Tages unll ^1fern Augen zutragen; denu diese werden uns, wenigste,,LKleinen, lehren können, von welcher Natur solche Veran