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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

Verändern^

schieben und Sand eine Breccie. — Anderebewirkt das Wasser des festen Landes, indem es manchesteine zersetzt, wie wir bei den Mineralquellen gesehen; ^diese Thätigkeit desselben beschränkt sich nicht bloß auf dasnere, sondern wir sehen ähnliche Zerstörungen auch an ^festen Gesteinen der Erdoberfläche durch die gemeinschaftlichekung von Wasser und Luft, besonders auch von dersäure in der Atmosphäre. So z. B. verwittert im GraultFeldspat!), und die beiden andern Bestandtheile desselben,und Glimmer, bleiben »»angegriffen in einem leicht trenrEa

Außer dieser chemischen -Wirkung br> ^

Zustande zurück. ....^

das Wasser auch noch auf mechanischem Wege Veränderbar,hervor, indem es z. B. Spalten ini Gestein erfüllt und

beim Gefrieren, wo es sich mit großer Gewalt ausdehnt,,^

Spalten erweitert und endlich kleinere oder größere Fels^«

vvm Gebirge absprengt, die dann als Trümmer auf denbiegen lagern oder herabstürzen. Das Wasser lockert oft,,dem es in die Erde dringt, manche Gesteine auf oderlose Massen fort oder löst die Gesteine allmälig auf; auf ^Weise bilden sich Höhlungen, in welche der Boden zusa»u" §stürzt, so daß eine trichterförmige Vertiefung, ein Erdfall, ^steht. (Dergleichen Erscheinungen können auch durch BeE qBrände von Kohlenlagern oder, durch vulkanisches Feuer eE 5,

werden.) Ruhen Schichten festen Gesteins auf Thon oder lo^ ^Felsmassen, so werden diese leicht vozn Wasser ausgewaH-stürzen ein, oder der Thon gleitet wchl selbst bei starkergung der Abhänge auf den Felsen herab; dann setztganze darüber liegende Felsmasse in Bewegung und es cnllsch,-Bergstürze oder Bergschlipfe. Diese, oft sehr verhexden Erscheinungen kehren in manchen Gegenden häufign der Sebmeir am Nnsfiberae ma ein Ni-diti,rr im

so in der Schweiz am Rufsiberge, wo ein Erdsturz im1806 aus einer Höhe von etwa 3000 ^ in das fruchtbaredauer Thal am Rigi hinabstürzte und dasselbe mehrere ^hoch mit Trümmern überschüttete und gänzlich verwüstete-Sturz von Lawinen, das Vorrücken der Gletscher u.gleichfalls oft ungeheure Felsblöcke mit sich fort. Auch das 1Gefall der Gebirgsbäche, besonders nach heftigen Regeflg^,,-bewirkt, daß größere und kleinere Felsstücke und lo>er ^.tztmit fortgeführt und im Bett und an den Rändernwerden, bis endlich nur noch die feinsten Schlammtheilche"bleiben. Diese werden oft nebst leichten organischen Ge^^und Kunsterzeugnissen bis an die Mündung in's Meer lfuhrt und erzeugen hier ungeheure Anschwemmungen, ^Wie beträchtlich diese Schlammmassen sind, sehen wir "däsiMGanges, welcher nach genauen Versuchen täglich 17^2Tonnen feste Substanzen in's Meer führt; das Gewicht

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