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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

durch die vielfachen Formen auf dem kleinsten Raume ver^,wird, so machen namentlich die ungeheuren Urwälder, inoft kein Sonnenstrahl zu dringen und die kein menschliche ^zu betreten vermag, einen großartigen Eindruck: die Krone"^Baume sind dicht mit einander verwebt, der feuchte BodenKräutern und Gestrüpp dicht bedeckt. Das vorherrschende Gep^,din dem heißeren Theile der Tropen, wie es durch GrMZahl der Landschaft mitgetheilt wird, verleihen ihr diedie oft bis 200 / Höhe ansteigen und zu denen auch die abweE^,,Form des klimmenden Rotang (Oalamns) gehört; die Mull" Fbaumartigen Gräser, Pandanen, Scitamineen, Orchideen,^

sen, Cacteen und die zahlreichen Lianen, welche von einem

zum andern ziehen und natürliche Guirlanden bilden. In bs" ^Wäldern sind die zahlreichsten Arten von immergrünen E"vereinigt; namentlich herrschen die hohen Wollbäume (E , tzikccen) darin vor, und unter den baumartigen Gräsern bilbch,.^riesenhaften Bambusarten (Uamdusa) ebenso dichte ÄsiHals im Norden die Nadelhölzer. Auf den Stämmenpischen Wälder siedeln sich die schönsten und üppigsten Pst,formen an. Die prachtvollsten Orchideen sitzen in denRinde, Pothosgewächse klimmen an den Bäumen hinaus ^erheben ihre weißen Blumen aus dem hellgrünen Laube»zartesten Formen von Farrnkräutern schlänge!» sich ephe"in die Höhe; Flechten und Moose bedecken jedes leereder Rinde, und hoch in den Kronen der Bäume sitzenßen Blüthen vieler Schlingpflanzen mit ungemeiner Farbenpft^lwie z. B. die scharlachrothen Blumen der parasitischen,ähnlichen Riemenpflanzen (Iwrantlius); ja selbst aus den O^>zeln treten mannigfaltige Gewächse, wie die Rafflesien ^ostindischen Inseln, deren Riesenblume bis 4^ DurckstU^.^,iftreicht, hervor. Gegen die Grenzen dieser Zone, diekreise, hin werden die Farrnkräuter, die Winden, MeüE sMund Pfefferpflanzen häufiger und i-n den Wäldern

mehr Unterholz. — Der heißen Zone gehören die

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Culturpflanzen, wie Pisang, Palmen, Brodfrucht,Kaffee, Zucker, Cacao, und die köstlichsten Gewürze, wie ^ j,is,'Gewürznelken u. s. w. an. Wo jedoch guter Boden ^besondere Feuchtigkeit fehlt, da erscheint der Pfla"E gEselbst in der Aequatorialzone keineswegs so üypig "!? gckrartig; so giebt es in Amerika Savannen und in Astru reStrecken, wo nur ein dürftiger Pflanzenwuchs ist, """trvckenstcn Gegenden erstirbt die Vegetation wegen besHitze, die Bäume verlieren ihr Laub, der ganze Pflu"s'erstarrt, bis Feuchtigkeit ihn wieder in's Leben zurückruft-chc Gegenden sind aus Mangel an Feuchtigkeit und st"^,siäEden selbst ganz vegetationslos. Wo dagegen Wasser m ^